Zehn Dinge, die kleine Hunde nicht mögen

Zehn Dinge, die kleine Hunde nicht mögen

Von Anja Friehoff

Kleine Hunde sind beliebt. Doch auch wenn sie klein daher kommen, sind sie kein Spielzeug, sondern Lebewesen mit Charakter, Bedürfnissen und Vorlieben. Natürlich gibt es Dinge, die sie überhaupt nicht mögen. Hier eine Übersicht über die unbeliebtesten Zehn.

Kleine Hunde - Chihuahuahündin mit Welpe

1. In Taschen leben
Kleine Hunde sind keine Accessoires - auch der kleine Hund kann laufen und will die Welt erkunden.

1. In Taschen leben
Kleine Hunde sind keine Accessoires - auch der kleine Hund kann laufen und will die Welt erkunden.

2. Auf ein Katzenklo gehen
Es gibt Hundehalter, die stellen ihrem kleinen Hund eine Plastikschale oder eine Sandkiste in die Wohnung. Artgerecht ist das nicht. Der Hund braucht Platz und möchte suchen, schnüffeln und scharren, wenn er sich entleert.

3. Mäntelchen bei warmen Wetter tragen
15 Grad sind kein Grund, dem Hund ein Mäntelchen überzustülpen. Aber wenn es wirklich kalt wird, freuen sich kleine Hunde über eine praktische wärmende Hülle, denn sie frieren tatsächlich schneller als größere Hunde.

4. Ungefragt gestreichelt werden
Erst fragen – dann streicheln. Übergriffiges Anfassen mag niemand, auch kein kleiner Hund. Schon gar nicht die fremde Hand, die von oben kommt. Bei einer Dogge würde das wohl kaum passieren.

5. Führungslos unterwegs zu sein
Auch der kleine Hund braucht Grenzen. Sonst entwickelt er sich zum Kläffer, der im Ernstfall nicht hört. Halter sollten sich auch bei kleinen Hunden um die Erziehung kümmern.

6. Mit falschen Frisuren herumlaufen
Die Langhaarigen unter den Minis brauchen nicht nur eine artgerechte, sondern vor allem eine praktische Frisur, denn sie wollen sich bewegen und ausreichend sehen können.

7. Keine Beschäftigung
Es gibt Hunde, die dürfen tatsächlich die Wohnung nicht verlassen. Aber kleine Hunde brauchen Freiheit, haben Lust auf Abenteuer und artgerechte Auslastung.

8. Allein gelassen werden in Notsituationen
Kleine Hunde möchten Sicherheit. Und manchmal ist es notwendig, sie tatsächlich hochzunehmen: Wenn riesige Hunde oder Menschen beim Spazierengehen auf sie zu stürzen.

9. Belästigt werden von großen Hunden
Wer zehnmal so groß ist und ungefragt den sehr kleinen Hund auf dem Spaziergang bedrängt, muss sich nicht wundern, wenn dieser anfängt sich zu wehren. Die Halter sind gefragt, diese Situationen zwischen den Hunden erst gar nicht entstehen zu lassen.

10. Kindersatz sein
Große Augen, Stupsnase - aufgrund ihrer Optik werden besonders kleine Hunde werden oft zum Kindersatz und sind damit Opfer falsch verstandener Tierliebe. Auch wenn sie niedlich aussehen, möchten kleine Hunde als Hunde behandelt werden. Einen Hund im beispielsweise im Kinderwagen herumzufahren, ist nicht artgerecht.

Stand: 07.07.2017, 12:00 Uhr