Gutes Leben – Ohne Konsum?

Gutes Leben – Ohne Konsum?

"Wir wollen rauskommen aus dem Rad von Arbeit, Erschöpfung und Konsum." Katharina und Kolja sind gut ausgebildet und Teil eines Trends: junge Familien, die sich der größeren Anschaffung von Konsumgütern und Besitz verweigern.

„Wir wollen da rauskommen, aus diesem Rad von Arbeit, Erschöpfung und Konsum“, Katharina und Kolja sind trotz guter Ausbildung nicht ins „normale“ Berufsleben gestartet. Ganz bewusst haben sie sich entschieden, zusammen mit Tochter Clara in ein winziges, selbstgebautes Holzhaus zu ziehen. Die Familie möchte mit so wenig wie möglich auskommen. Kleine Jobs sollen die Grundbedürfnisse abdecken: „Wir versuchen so viel zu arbeiten wie notwendig, aber eben so wenig wie möglich“, stellt Katharina fest und ist damit nicht alleine.

Weniger ist mehr

Ein Trend wird sichtbar: Junge Familien, die sich bewusst der größeren Anschaffung von Konsumgütern und Besitz verweigern, weil sie ihr Leben nicht mit Geldverdienen verbringen wollen. So wie auch Flo und Alina, die ebenfalls dem Prinzip „weniger ist mehr“ folgen. Sie haben ihre Ersparnisse aufgelöst und sind mit ihren beiden Töchtern in eine Jurte gezogen.

Was braucht man wirklich zum Leben?

Zwei junge Familien, die auf Besitz verzichten, um Zeit und Freiheit zu gewinnen. Sie wollen herausfinden, was sie wirklich zum Leben brauchen – und was ihnen wichtig ist. Die Reportage begleitet ihr erstes Jahr im neuen, fast konsumfreien Leben.

Ein Film von Patrick Stijfhals

Redaktion: Andrea Ernst

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