Himmlische Gerichte - Pfingst-Raclette im Jugend-Kloster Kirchhellen

Viele Menschen arbeiten in einer Küche

Himmlische Gerichte - Pfingst-Raclette im Jugend-Kloster Kirchhellen

„Ein Raclette hört sich einfach an!“, räumt Pater Klemens ein. „Aber es wird himmlisch, wenn sich die vielen einzelnen Zutaten schließlich zu einem harmonischen Ganzen fügen.“ Einheit in der Vielfalt eben. „Kaum ein Gericht drückt den Pfingstgedanken besser aus!“, da ist er sich sicher.

Schnippeln, Würzen, Schmoren

Schnippeln, Würzen, Schmoren, Einkaufen, jeder im Kirchhellener Jugend-Kloster darf das machen, was er am besten kann. Bei der Zubereitung ist Fantasie gefragt, aber auch die Abstimmung in der Gruppe, das Miteinander.

Die Jugendlichen Jana, Marius, Lena und Helge machen hier ihr freiwilliges soziales Jahr, Lisa eine dreijährige Ausbildung. Gemeinsam mit den Brüdern und Patres der Redemptoristen (Orden vom Hl. Erlöser) leben sie unter einem Dach. So unterschiedlich wie die Zutaten beim Raclette, so unterschiedlich sind die Menschen in diesem Kloster.

Der Älteste ist 78, die Jüngste 19

Der Älteste ist 78, und liebt Thüringer Wurst, die Jüngste ist 19 und schwört auf Pilze. Das gemeinsame Kochen und Essen an den Feiertagen ist für alle ein Highlight.

Eingekauft wird auf dem heimischen Markt, unter den wachsamen Augen von Goisa Lis, der polnischen Küchenchefin. Sie hat Theologie studiert und weiß deshalb genau, was an Pfingsten gefeiert wird: „Damit das auch niemand vergisst, backe ich noch einen Heiligen Geist aus Vollkornmehl.“

Redaktion: Angelika Wagner, Andrea Ernst

Stand: 31.05.2017, 17:30

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