Grenzerfahrung Kripo

Grenzerfahrung Kripo

Jedes Jahr kommen in Deutschland etwa sechs Millionen Straftaten zur Anzeige. In Großstädten wie Berlin, München, Frankfurt oder Köln sind es immer über 100.000, in Berlin sogar fast eine halbe Millionen, Tendenz steigend.

Mann unter Auto

Suche nach verbotenen Verstecken: Auch das gehört zum Job.

Und nur rund jeder zweite Fall wird aufgeklärt. Eine Kripoeinheit ist dabei besonders häufig im Einsatz: der sogenannte Kriminaldauerdienst. In Köln arbeiten in dieser speziellen Ersteingreiftruppe unter anderem Volker A., Norman B. und Rolf W. als Kommissare

Raub, Mord, Todschlag

Doch wie verarbeiten diese drei Kripobeamten, die die Autoren Carsten Linder und Christoph Goldbeck über ein Jahr begleitet haben, die tägliche Konfrontation mit Raub, Mord und Todschlag? Verdrängen sie ? Wie bleiben sie Mensch? Ist ein tiefer Glauben dabei überlebenswichtig?

Seelenleben der Kripoleute

Die drei Kripobeamten geben emotionale und bewegende Einblicke in ihr Seelenleben und erzählen, wie sie es schaffen, einen Alltag voller Katastrophen, Schicksalsschläge und Ängste zu bewältigen. Norman B. etwa hat seine ganz persönliche Taktik: „Ich versuche das Ganze zu entemotionalisieren, dabei hilft mir etwa auch der schriftliche Bericht nach so einem schwierigen Einsatz“, erzählt er uns.

Die Autoren zeichnen eine bewegende und sehr ehrliche Innenansicht vom Einsatz der Kripo, die den Polizeiberuf in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Eine Reportage von Carsten Linder und Christoph Goldbeck

Redaktion: Johanna Holzhauer

Stand: 29.01.2016, 16:55

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