Ein Film von Robert Kempe

Hamburger Hafen mit Feuerwerk

Labskaus und Landungsbrücken

Ein Film von Robert Kempe

Am kommenden Dienstag ist beim IOC Abgabetermin der Bewerbungsunterlagen für die Olympischen Spiele 2024. Die dringende Suche nach Bewerbern aus westlichen Demokratien war erfolgreich. Und jetzt überstrahlt die internationale Konkurrenz den deutschen Bewerber Hamburg.

Am 15. September ist Abgabetermin der Bewerbungsunterlagen für die Olympischen Sommerspiele 2024. Auch Hamburg wirft seinen Hut beim IOC in den Ring – allerdings nur mit Außenseiterchancen. Die Konkurrenz ist hart, denn die Suche nach Bewerbern aus westlichen Demokratien war erfolgreich. Unter anderem bewerben sich mit Los Angeles, Paris und Rom attraktive Metropolen, mit deren internationalem Bekanntheitsgrad die norddeutsche Hafenmetropole kaum mithalten kann. Abgesehen davon muss die Hamburger Bewerbung erst noch Ende November die Hürde des Olympia-Referendums in der Hansestadt nehmen.

Fototermin Hamburger Olympiabewerbung mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann

Bewerbung verschickt! DOSB-Präsident Hörmann, IOC-Mitglied Bokel, Bürgermeister Scholz und Nikolas Hill von der Bewerbungsgesellschaft (v.l.n.r.)

Hamburg will ins Rennen um die Gunst des IOC rund 50 Millionen Euro stecken. Olympia soll die Stadtentwicklung vorantreiben, kurze Wege bieten, bescheiden und nachhaltig sein und damit bestens zur in die "Agenda 2020" des IOC hineinpassen. Großer Favorit auf den Zuschlag ist bislang Paris, das sich seit 2000 zum dritten Mal bewirbt. Auch das ein Faktor, schließlich wird Hartnäckigkeit beim IOC oft belohnt. Los Angeles, das für den ursprünglichen US-amerikanischen Kandidaten Boston eingesprungen ist, rechnet sich ebenfalls gute Chancen aus. Beim IOC sieht man das Buhlen der Bewerber gerne. Schließlich hält das Olympia und seine Verkäufer im Gespräch.

Stand: 11.09.2015, 07:00

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