Ein Film von Philine Eling und Udo Eling

Basejumper springen in Alltagskleidung überm Lauterbrunnental.

Extremes Tal

Ein Film von Philine Eling und Udo Eling

Basejumping ist ein extremer Trendsport. Das Mekka der internationalen Szene liegt im Berner Oberland in der Schweiz, wo es gute äußere Bedingungen gibt - und kein Verbot. Tausende kommen jedes Jahr, meist erfahrene Springer. Trotzdem passieren regelmäßig Unfälle, auch mit tödlichem Ausgang. Doch das bringt - bei aller Tragik - nicht einmal die Einheimischen aus der Ruhe.

Das Lauterbrunnental in der Schweiz ist das Mekka der Basejumper. Beim Basejumping – einer Art Klippenspringen mit Fallschirm – stürzen sich die Sportler senkrechte Felswände herunter, rasen im freien Fall mit bis zu 200 Stundenkilometern daran entlang und ziehen schließlich die Reißleine. Der Sport, der zu den gefährlichsten der Welt gehört und wegen seines hohen Risikos sonst fast überall verboten ist, lockt Jahr für Jahr Tausende Springer aus aller Welt nach Lauterbrunnen im Berner Oberland.

Hauptstraße von Lauterbrunnen im Berner Oberland mit Bergpanorama im Hintergrund

Schweizer Postkartenidylle und Hotspot für Basejumper: Lauterbrunnen im Berner Oberland

Einen Bergsport des 21. Jahrhunderts sehen darin die einen, verantwortungslosen Wahnsinn die anderen. Was ist es wirklich? Sogar die Basejumper selbst sind geteilter Meinung. Noch lange nicht jeder von ihnen heißt extreme Auswüchse gut, wie das Durchfliegen enger Felsspalten. Immer wieder kommt es auch zu tödlichen Unfällen. In Lauterbrunnen sterben pro Jahr durchschnittlich vier Basejumper bei Abstürzen – bei rund 20.000 Absprüngen. Bergrettung und Bewohner von Lauterbrunnen haben sich längst an die waghalsigen Besucher gewöhnt – trotz ihres spektakulären und gefährlichen Hobbys.

Stand: 06.11.2015, 07:00

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