Pentagram / Kadavar im Gebäude 9, Köln 2012

12. Juni 2012 - Köln

Pentagram / Kadavar im Gebäude 9, Köln 2012

Sie haben schon Metal gemacht, da hat Ozzy Osbourne noch nach den richtigen Tönen gesucht: Pentagram. Die US-amerikanische Band aus Virginia zählt zu den ganz großen Underground-Legenden der harten Gitarrenmusik. In der inzwischen mehr als 40 Jahren zählenden Bandhistorie ist Sänger Bobby Liebling die einzig wahre Konstante, denn Pentagram hat so ziemlich jedes Bandproblem schon erlebt und stand in unzähligen verschiedenen Besetzungen auf der Bühne. So verwundert es nicht, dass die Gruppe erst 1985 ihr erstes Album „Pentagram“ veröffentlichte – inzwischen mit deutlichen Einflüssen von Osbournes Black Sabbath. Jahrelang kämpften die Mannen um Liebling danach um ihr musikalisches Überleben. Von Geldproblemen bis zu dem schon erwähnten Besetzungskarussell widersetzte sich Pentagram allen Widrigkeiten.

So verwundert es nicht, dass die Gruppe erst 1985 ihr erstes Album „Pentagram“ veröffentlichte – inzwischen mit deutlichen Einflüssen von Osbournes Black Sabbath. Jahrelang kämpften die Mannen um Liebling danach um ihr musikalisches Überleben. Von Geldproblemen bis zu dem schon erwähnten Besetzungskarussell widersetzte sich Pentagram allen Widrigkeiten.

Genug Stoff für eine gute Story: Im Jahr 2012 lief in US-Kinos die Dokumentation „Last Days There“ über das sündhafte Rock-and-Roll-Leben Lieblings an. 2011 hatte die legendäre Gruppe in ansonsten völlig neuer Besetzung das lang ersehnte Studioalbum „Last Rites“ veröffentlicht.

Kadavar - sie wirken wie ein Relikt aus den 1970er-Jahren, sind aber frisch auf dem Hardrock-Markt angekommen. Die Berliner Proto-Metal-Band machte zu Beginn des Jahres mit ihrem ersten Album auf sich aufmerksam. „Kadavar“ orientiert sich in der Ausgestaltung des harten Sounds an Bands wie Black Sabbath, Led Zeppelin und Pentagram. Wolf Lindemann, Mammut und Tiger spielten im Jahr 2012 unter anderem mit ihrem Idolen von Pentagram.