Marcus Wiebusch

A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Marcus Wiebusch

Indie-Rock aus Deutschland

Marcus Wiebusch

Marcus Wiebusch ist schon so lange in der deutschen Musikszene aktiv, dass es eigentlich an ein Wunder grenzt, dass sein erstes offizielles Soloalbum erst 2014 erschienen ist. Los ging es bei dem gebürtigen Hiedelberger mit einigen Punkbands, bis er von 1991 an als Sänger und Gitarrist der Band ... But Alive erste Erfolge feierte. 

Schon 1994 machte er einen ersten Solo-Gehversuch mit der Kassette „Hippiekacke“. Wiebusch war schon in dieser Zeit in vielen Projekten gleichzeitig aktiv, schrieb neben ... But Alive unter anderem den Text „Aufrecht gehen“ für die Punklegenden von Slime, stieg bei der Ska-Band Rantanplan ein und gründete sein erstes eigenes Label B.A. Records. Darauf veröffentlichte er in den Folgejahren seine ... But Alive- und Rantanplan-Alben, aber auch Bands wie Tomte und später die kanadischen Weakerthans.

Nach der Auflösung von ...But Alive und Rantanplan gründete Wiebusch 2001 die Band Kettcar, die in kürzester Zeit sehr erfolgreich wurde und machte kurz darauf auch noch seinen Abschluss in Erziehungswissenschaften, selbstredend mit einer Diplomarbeit zum Thema Musik und Jugendliche. Gemeinsam mit Tomte-Chef Thees Uhlmann und Kettcar-Kollege Reimer Bustorff gründete Wiebusch das Label Grand Hotel van Cleef, das heute zu den wichtigsten Indie-Labels in Deutschland gehört.

2004 komponierte, spielte und performte Wiebusch die Musik im Film „Keine Lieder über Liebe“ und brachte Schauspieler Jürgen Vogel das Singen bei. 2014 erschien Wiebuschs Debütalbum „Konfetti“, das er komplett über Crowdfunding finanziert hat und für das er den Hamburger Musikpreis gewann.