Wie die Wasserhärte Teetrinkern und Putzteufeln das Leben schwer macht

Tückische Wasserhärte

Wie die Wasserhärte Teetrinkern und Putzteufeln das Leben schwer macht

Es gibt "weiches" und "hartes" Wasser. Je härter das Wasser, desto mehr Kalzium- und Magnesiumsalze sind darin gelöst. Wasser, wie es in der Natur vorkommt (Oberflächenwasser, Grundwasser und Leitungswasser) ist nicht chemisch rein: Neben Gasen sind immer auch Salze enthalten, die beim Durchsickern durch Böden und Gesteinsschichten herausgelöst werden. Daher unterscheidet sich die Wasserhärte von Region zu Region.

Ansehen kann man dem Wasser nicht, ob es hart oder weich ist. Doch beim Teekochen kann man die Wasserhärte regelrecht sehen: Wie ein schwarzer Tee nach einiger Zeit aussieht, wenn er mit weichem oder hartem Wasser gekocht wurde, das sehen Sie im Film.

Außerdem zeigen wir Ihnen, dass es auch beim Putzen auf die Wasserhärte ankommt. Früher, als noch vornehmlich mit Seife gewaschen wurde, war die Wasserhärte ein echtes Problem: Die Seife reagierte mit den Kalzium- und Magnesiumsalzen zu Kalkseife und war damit unwirksam. Moderne Waschmittel besitzen entweder nur einen geringen Seifenanteil oder sind sogar komplett seifenfrei und damit deutlich weniger härteempfindlich. Doch was mit Schmierseife passiert, die man einmal in hartes und einmal in weiches Wasser gibt, zeigen wir Ihnen ebenfalls im Studio-Experiment. Jetzt angucken.

Autor: Axel Bach

Stand: 26.06.2012, 00:00

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