Atomkraftwerke in Zeiten des Terrors

Atomkraftwerke in Zeiten des Terrors

Gezielte Flugzeugabstürze, Cyberangriffe, Sabotage - viele Szenarien sind denkbar, wenn man nach der Gefährdung von Kernkraftwerken durch Terrorismus fragt. Doch wie sehr sind die Kernkraftwerke heute gegen mögliche Terrorangriffe gesichert? Nicht viele Experten wagen hierzu eine Prognose - einen davon haben wir getroffen.

Kernkraftwerke sind längst im Visier der Terroristen

Einige Beispiele zeigen, dass Terroristen bereits erste Versuche unternommen haben, die Kraftwerke als mögliche Ziele ins Visier zu nehmen. Allen voran der belgische Islamist Ilyass Boughalab. Er hat drei Jahre im Atomkraftwerk Doel in der Nähe von Antwerpen gearbeitet, obwohl den Behörden seine Verbindung zur islamistischen Gruppe „Sharia for Belgium“ bekannt war. Im gleichen Kraftwerk wurde im Sommer 2014 ein Störfall bekannt, der möglicherweise auf Sabotage zurückzuführen ist. Die Cyberangriffe auf iranische Urananlagen im Jahr 2009 zeigen zudem, dass nicht einmal das Einschleusen eines Terroristen nötig ist, um die gefährlichen Anlagen außer Kontrolle zu bringen.

Filmautor: Jakob Kneser

Stand: 12.12.2016, 08:00