Risiko Leben – sind wir gut versichert?

Risiko Leben – sind wir gut versichert?

Die Deutschen gelten als überversichert, aber das stimmt nur zum Teil. Rund 2400 Euro geben wir für Versicherungen pro Jahr aus. Damit liegen wir zwar über dem europäischen Durchschnitt, aber im internationalen Vergleich sind wir Mittelmaß. Alles gut versichert also? Von wegen. Wir Deutschen versichern am liebsten Sachwerte, vom Handy bis zum Eigenheim. Echte Lebensrisiken, wie die Berufsunfähigkeit, werden eher vernachlässigt. Quarks & Co untersucht, warum vielen Deutschen das Auto wichtiger ist als die Gesundheit.

Risiko – die große Unbekannte

Jeder kennt das. Vor dem Fliegen haben wir Angst, doch die Gefahren im Straßenverkehr unterschätzen wir. Warum fällt es uns so schwer, Risiken exakt abzuschätzen und wie schlagen die Versicherungskonzerne daraus Kapital? Quarks & Co hat mehr als einen Verdacht.

Versichert, aber nicht sicher

In den letzten Jahren wurden in Deutschland hunderttausende Versicherungsverträge, häufig Wohngebäudeversicherungen, seitens der großen Versicherer gekündigt. Oft ohne Angabe von Gründen. Das ist ganz legal, denn Versicherungspflicht besteht nur bei den Sozialversicherungen. Alles andere sind privatrechtliche Verträge, die von beiden Seiten jederzeit kündbar sind. Was führt zu einer Kündigung? Führen die Versicherungen schwarze Listen mit den Daten ihrer Kunden? Quarks & Co geht der Sache auf den Grund.

Ein Versicherungstarif – wie geht der?

Wenn das Eigenheim abbrennt, liegt der Schaden mindestens im sechsstelligen Bereich, doch manche Feuerversicherung verlangt gerade mal wenige hundert Euro im Jahr. Ein Totalschaden mit dem Auto liegt dagegen oft "nur" bei einigen zehntausend Euro, doch die Vollkaskoversicherung ist oft teurer als die Wohngebäudeversicherung. Wie kann das sein? Quarks & Co erklärt, wie ein Versicherungstarif zustande kommt und warum in der Regel beide Seiten davon profitieren.

Stand: 04.09.2017, 12:00