Die Wissenschaft der Pornografie

Die Wissenschaft der Pornografie

Die meisten Menschen haben schon mal Pornografie konsumiert. Viele tun das regelmäßig: Ein Viertel der weltweiten Suchanfragen im Netz drehen sich um pornografische Inhalte. Dabei ist Pornokonsum ein Tabu. Dass es uns Menschen erregt, wenn wir anderen Menschen beim Geschlechtsverkehr zusehen, ist uns in der Regel peinlich. Pornografie hat keinen guten Ruf und beherrscht trotzdem weite Teile der digitalen Welt.

Die Wissenschaft nähert sich erst seit einigen Jahren dem Phänomen "Pornografie". Was macht das Überangebot mit uns Menschen? Auf der Suche nach Antworten geht Quarks der Frage nach, ob wir Menschen wohl die einzigen Lebewesen sind, die Lust empfinden können, wenn sie ihren Artgenossen beim Sex zusehen. Dass Männer häufiger Pornos konsumieren als Frauen, ist nur der offensichtlichste Unterschied, wenn es um die Frage geht: Wie und warum ticken Frauen auch beim Pornografiekonsum anders als Männer? Wir besuchen Forscher, die zugucken, wie Menschen anderen Menschen beim Sex zugucken - und erfahren dabei Überraschendes.

Sehgewohnheiten, Vorlieben und Aversionen verraten Wissenschaftlern viel über unsere Rollenbilder und unsere Psyche. Durch die nahezu freie Verfügbarkeit von Pornografie kommt eine weitere Komponente hinzu: Einer Studie zu Folge haben etwa 70% der 14 jährigen Jungen und 30% der gleichaltrigen Mädchen schon Pornos gesehen. Eltern sind verunsichert und warten dringend auf Antworten von der Wissenschaft: Welche Auswirkungen habe Pornos auf das jugendliche Gehirn?

Stand: 13.03.2017, 08:30