Feuer! Was hilft, wenn´s brennt?

Feuer! Was hilft, wenn´s brennt?

Alle drei Minuten brennt es in einer deutschen Wohnung. Doch Feuer ist nicht gleich Feuer. Nur zu einem kleineren Teil der Brände wird die Feuerwehr gerufen. Häufig erlöschen die Flammen von selbst oder die Bewohner bekommen sie in den Griff. Trotzdem sterben in Deutschland jedes Jahr rund 280 Menschen durch einen Wohnungsbrand. Quarks forscht nach möglichen Ursachen und Folgen, hinterfragt gängige Brandschutzmaßnahmen und zeigt, wie man welches Feuer richtig löscht.

Wissenschaft von Feuer und Rauch

Wie breiten sich Feuer und Rauch in Wohnungen und Häusern aus? Diesen Fragen sind Wissenschaftler in ganz Deutschland auf der Spur. Quarks besucht Brandschutzforscher in Karlsruhe, die komplett möblierte Zimmer in Flammen aufgehen lassen. So wollen sie zum Beispiel herausfinden, ob eine moderne Einrichtung schneller abbrennt als eine Schrankwand „Deutsche Eiche“. Ihre Kollegen an der Fachhochschule Aachen analysieren an eigens gebauten Hausmodellen, wie sich der Rauch ausbreitet und wie er sich durch raffinierte Architektur und Belüftung lenken lässt.

Der Tod kommt im Schlaf

Von Rauch und Flammen im Schlaf überrascht zu werden, ist eine Horrorvision. Doch genau so kommen sehr viele Menschen bei einem Wohnungsbrand ums Leben. Noch rätselt die Wissenschaft, warum wir vom beißenden Qualm eines Feuers nicht aufwachen. In den meisten Fällen ist aber offensichtlich, dass die Menschen ersticken, ehe die Flammen sie erreichen. Quarks erklärt, warum Rauch so giftig ist und warum ein Tatort-Kommissar, der durch eine brennende Wohnung rennt, in Wirklichkeit sofort umkehren würde.

Stand: 08.05.2017, 09:00