Ein Leben als Cyborg

Wenn Neil Harbisson Farben hört

Ein Leben als Cyborg

Seine Geschichte beginnt mit einem Defizit: Neil Harbisson ist farbenblind. Er kann nur Schwarz, Weiß und Grautöne erkennen. Doch damit findet er sich nicht ab und entwickelt zusammen mit einem Wissenschaftler ein Gerät, das mittels einer Kamera Farbinformationen in Tonsignale umwandelt. Und das sehr differenziert, jeder Farbton hat seinen eigenen Klang. Eyeborg nennt Harbisson dieses elektronische Auge, das er rund um die Uhr am Kopf trägt. Er ist bereits so mit dieser Maschine verschmolzen, dass selbst der britische Staat nicht umhin kam, ihn als ersten Cyborg der Welt mit dem Gerät in seinem Pass abzubilden.

Filmautorin: Uta Meyer

Stand: 07.02.2014, 12:00

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