Echte Krebsvorsorge gibt es bei Darmkrebs

Was diese Untersuchung von Früherkennungsprogrammen unterscheidet

Echte Krebsvorsorge gibt es bei Darmkrebs

Ab dem Alter von 55 Jahren darf jeder Kassenpatient zur Darmkrebsvorsorge. Darmkrebs wächst in der Regel sehr langsam. Wenn man früh genug zur Vorsorge geht, entdeckt der Arzt im Regelfall entweder nichts oder gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut, sogenannte Polypen. Aus denen kann Krebs entstehen, muss aber nicht. Je größer sie sind, desto wahrscheinlicher entwickeln sie sich zu Krebs. Findet der Arzt bei der Untersuchung Polypen, kann er diese direkt entfernen. Er greift also ein, noch bevor aus ihnen überhaupt Krebs entstehen könnte. Bislang fehlen zwar Belege, dass die Darmkrebsvorsorge tatsächlich Menschen vor dem Darmkrebstod bewahrt, doch dafür hat die Untersuchung noch einen anderen Vorteil: Sie richtet fast nie einen Schaden an; ein Darmwanddurchstoß beispielsweise ist extrem selten.

Filmautor: Georg Wieghaus

Stand: 04.08.2014, 13:00

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