Mitternachtsspitzen im Februar

Mitternachtsspitzen im Februar

Zu Gast bei Jürgen Becker: Django Asül, Lars Reichow und Florian Schroeder


Nur wenige Tage, bevor in Köln die fünfte Jahreszeit ausgerufen wird und die Närrinnen und Narren das Zepter übernehmen, starten die "Mitternachtsspitzen" in ihre Kabarettsaison 2017. Im Vorfeld des karnevalistischen Ausnahmezustands wagen Jürgen Becker und sein satirisches Dreigestirn Wilfried Schmickler, Uwe Lyko und Susanne Pätzold eine erste kabarettistische Bestandsaufnahme und werden dabei von den ebenso meinungsfreudigen Kollegen Django Asül, Lars Reichow und Florian Schroeder unterstützt.

Django Asül

Mit dem türkischstämmigen und überzeugten Niederbayer Django Asül kommt ein Kabarettist ins Rheinland, der im aktuellen Bühnenprogramm "Letzte Patrone" praktisch kein Thema auslässt. Bei seinem pointierten, satirischen Rundumschlag schießt Asül gewohnt scharf und teilt bissig und entlarvend in alle politischen Richtungen aus. Denn, so der Kabarettist: "Die Realität verzeiht nichts. Da muss jeder Schuss sitzen."

Lars Reichow

Geschliffene Sprache, feinsinnige Pointen und viel schwarzer Humor zeichnen den Musikkabarettisten Lars Reichow aus. In seinem Bühnenprogramm "Freiheit!" zeigt er auf, wie unterschiedlich der Freiheitsbegriff definiert wird. "Während andere Völker die Freiheit mit den Zähnen verteidigen, geben wir sie mit einem knackigen Passwort am Computer ab", nennt er ein Beispiel.

Florian Schroeder

Florian Schroeder verbindet wie kaum ein anderer verblüffende Politparodie, tiefsinnige Alltagsanalyse und Wortakrobatik. Temporeich und mit stets gewetztem Messer wagt er den Blick in die politischen und gesellschaftlichen Abgründe unserer Republik, verzagt aber nicht ob der grausigen Bilder, die sich ihm da bieten. In seinem aktuellen Bühnenprogramm "Entscheidet Euch!" bläst er zur scharfen Attacke.

Mitternachtsspitzen im Februar

Nicht fehlen dürfen bei den "Mitternachtsspitzen" auch im neuen Jahr der "Deppendorfer Poetry-Slammer" (Wilfried Schmickler) mit seinem Bericht aus Berlin, ein Blick in die skurrile Gedankenwelt des Ruhrpott-Rentners Herbert Knebel (Uwe Lyko) und natürlich die Kultrubrik "Überschätzte Paare der Weltgeschichte" mit den kabarettistischen Erzkomödianten Wilfried Schmickler und Uwe Lyko.

Stand: 09.02.2017, 12:08

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