Zwei Schwestern, ein Leben - Ohne meinen Zwilling geht es nicht

Zwei Schwestern, ein Leben - Ohne meinen Zwilling geht es nicht

Irina und Marina sind eineiige Zwillinge. Mit ihren 36 Jahren waren sie nie länger als ein paar Tage getrennt. Die beiden Frauen teilen alles miteinander: den gesamten Alltag, die Kleidung, ihre kleine Wohnung in Düsseldorf und vor allem die Leidenschaft für das Malen. In der Kunstszene gelten sie als konkurrenzlos, da sie jedes Bild gemeinsam malen - eine einzigartige Technik, die bei Kritikern und Käufern sehr gut ankommt.

Die Kehrseite ihrer engen Beziehung zeigt sich beim Thema Männer. Beide wünschen sich einen festen Freund und möchten am liebsten gleichzeitig Mutter werden. Doch bisher konnte es noch kein Mann akzeptieren, nicht die Nummer eins zu sein.

Marina und Irina teilen alles miteinander: dieselbe Kindheit, den kompletten Alltag,  ihre Kleidung, eine Wohnung und sogar ihre große Leidenschaft: das Malen von leuchtenden Landschaften.

Marina und Irina teilen alles miteinander: dieselbe Kindheit, den kompletten Alltag, ihre Kleidung, eine Wohnung und sogar ihre große Leidenschaft: das Malen von leuchtenden Landschaften.

Irina und Marina wissen, dass sie etwas ändern müssen und wollen aus ihrer gemeinsamen Isolation ausbrechen. Der erste Schritt ist der Umzug in eine neue Wohnung, in der sie erstmals getrennte Schlafzimmer haben. Um Freunde und vielleicht sogar Männer kennenzulernen, wollen sie unter Gleichgesinnten suchen und fahren zu einem Zwillingstreffen nach Potsdam. Dort müssen sie sich und ihre Beziehung aber auch hinterfragen: Sind sie normal? Und wie eng ist zu eng – selbst für eineiige Zwillinge?

Gleichzeitig klettern sie die Karriereleiter weiter hoch und werden von ihrer Kunst immer wieder gemeinsam vor die Leinwand gezwungen. Denn ohne die Schwester malen, das kann keine der beiden. Sie haben große Träume und wollen am liebsten in allen großen Städten der Welt ausstellen. Doch welche Opfer müssen sie dafür bringen?

Sie müssen sich entscheiden: Können sie sich voneinander lösen, so dass Platz für andere Menschen entsteht, oder steht ihre Kunst über allem und macht sie gemeinsam einsam?

Ein Film von Kerstin Gründer und Katharina Gugel
Redaktion: Anna Herbst

Stand: 28.08.2017, 11:17

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