Vom Schwarzen Meer bis zur Ostee - Von Gorodez bis St. Petersburg

weiße russische Kirche mit einem großen Turm und drei kleinen Türmen, mit vergoldeten Kuppeln, rundum grüne Bäumen

Vom Schwarzen Meer bis zur Ostee - Von Gorodez bis St. Petersburg

Sechs Wochen lang haben Klaus Schwagrzinna und Alfred Becker auf russischen Frachtschiffen die Wolga befahren. Der Starthafen: Rostow am Don. Über Wolgograd, ehemals Stalingrad, geht es nach Samara und dann weiter über Kasan nach Nischni Nowgorod und Jaroslawl. Nach 5.200 Kilometer Seeweg erreichen die Männer das Ziel an der Ostsee: St. Petersburg.

Im zweiten Teil der Reise auf der Wolga geht die Fahrt über den Weißen See. Der neuntgrößte See Europas hat eine Fläche von etwa 1.300 Quadratkilometern. Gefürchtet ist er wegen der plötzlich auftretenden Stürme. Das Filmteam trifft dort Gennadi, einen Kapitän der Küstenwache. Er liebt seinen Beruf und beobachtet den Weißen See schon seit 40 Jahren. Wenn die Wellen über zwei Meter hoch werden, muss er den Schiffsverkehr sperren lassen.

Mit seinem Gehalt kommt Gennadi mehr schlecht als recht aus, genauso wie Alexander, der Schleusenwärter. Umgerechnet 300 Euro im Monat verdient er für den Zwölf-Stunden-Job an der Schleuse. Da muss er sich, wie viele Russen, ein paar Rubel nach Feierabend dazuverdienen. Nach vielen weiteren Stationen und zahlreichen Begegnungen mit interessanten Menschen endet die Reise im "Venedig des Nordens", in St. Petersburg.

Ein Film von Klaus Schwagrzinna
Redaktion: Christiane Mausbach

Stand: 16.06.2017, 09:05