Australiens Nationalparks - Die Küste der Walhaie

Luftaufnahme einer felsigen Landzunge im Meer, an den Felsen stäubt Gischt auf

Australiens Nationalparks - Die Küste der Walhaie

Das UNESCO-Weltnaturerbe Shark Bay liegt in der Nähe des Ningaloo Riffs an der Westküste Australiens. Jedes Jahr zwischen März und Juni wird die Bucht zum Futterplatz für Walhaie, die größten Fische der Erde, die sich von Plankton und vom eiweißreichen Laich der Korallen ernähren. Der Meeresbiologe Mark Meekan kommt seit zehn Jahren an die Küste, um das Geheimnis der Walhaie zu erforschen.

Auf einer Landzunge aus tiefrotem Sand schiebt sich der François-Péron-Nationalpark weit in die flachen Gewässer der Shark Bay. Dort liegt "Project Eden", ein Paradies für Beuteltiere. Nicole Godfrey arbeitet seit zwölf Jahren an der Aufzucht der letzten Zottel-Hasenkängurus und Kaninchennasenbeutler Australiens, die im Parkgelände ausgesetzt werden sollen.

Doch die bekannteste Attraktion von Shark Bay ist der Strand von Monkey Mia. Vor 23 Jahren kam die Meeresforscherin Janet Mann aus den USA erstmals in die Region. Sie hörte von Delfinen, die hier nahe am Strand schwimmen und eine eigene Jagdtechnik entwickelt haben. Das Kamerateam begleitet sie bei der Beobachtung von Delfinen, die als einzige Delfinpopulation der Welt Werkzeuge zur Jagd benutzt.

Grasland, Heidelandschaft, Regenwald, Wüste und schroffe Berge, die Wildnis Australiens hat viele Gesichter. Die fünfteilige Dokumentationsreihe führt durch ganz verschiedene Regionen des Fünften Kontinents. Filmemacher Peter Moers hat auf seiner Reise Menschen besucht, die sich der Einsamkeit und Wildheit des Landes stellen und das Outback nicht als lebensfeindlich ansehen. Es dient vielmehr als Nahrungsquelle und Apotheke.

Ein Film von Peter Moers
Redaktion: Christiane Mausbach

Stand: 09.11.2017, 11:01

Weitere Themen

Alle Sendungen