Finale auf dem Schinkenhof im Münsterland

Staffel 8: Zu Gast bei Freya Erpenbeck

Finale auf dem Schinkenhof im Münsterland

Auf Gut Erpenbeck im Tecklenburger Land kommen die Landfrauen zum finalen gemeinsamen Dinner zusammen. Wehmut macht sich auf der Reise im Oldtimerbus unter den Frauen breit, aber auch die Vorfreude auf einen weiteren schönen und genussvollen Abend bei Gastgeberin Freya Erpenbeck.

Köstlichkeit aus dem Räucherofen

Die Spezialität des Hofes ist der Westfälische Knochenschinken. Der Rohschinken wird nach traditionellem Verfahren gepökelt und anschließend zwei Wochen mit Buchenholz geräuchert. Nur wenige Erzeuger dürfen die geschützte Schinken-Marke anbieten, die Erpenbecks gehören seit Anfang der 60er Jahre dazu.

Zu Gast bei Freya Erpenbeck

Der „Land und lecker“-Bus ist dieses Jahr unterwegs von der holländischen Grenze bis an den Bodensee. Sechs Frauen laden sich gegenseitig auf ihre Höfe ein und servieren herbstliche Köstlichkeiten vom eigenen Hof und aus der Region.

Freya Erpenbeck mit ihrer Familie.

Tochter Christina lebt noch auf dem Hof ihrer4 Eltern und macht eine Ausbildung zur Erzieherin. Sohn Henner studiert Agrarwissenschaft und wird später den Hof übernehmen. Und Hund Anka ist sowieso überall mit dabei.

Tochter Christina lebt noch auf dem Hof ihrer4 Eltern und macht eine Ausbildung zur Erzieherin. Sohn Henner studiert Agrarwissenschaft und wird später den Hof übernehmen. Und Hund Anka ist sowieso überall mit dabei.

Die Liebe hat Freya auf das Gut Erpenbeck im Tecklenburger Land verschlagen. Seit 1988 ist die gelernte Zahnhelferin mit Ulrich Erpenbeck verheiratet.

Gut Erpenbeck ist einer der ältesten und traditionsreichsten Gräftenhöfe im Land - der Hof existert bereits seit 1260.

Die Spezialität auf Gut Erpenbeck ist der Westfälische Knochenschinken. Nur 14 Erzeuger dürfen die geschützte Schinken-Marke anbieten.

Nach dem Pöckeln mit Salz wird der Schinken zwei Wochen lang mit Buchenholz geräuchert

Die Schinkenspezialität gibt es natürlich auch im eigenen Hofladen.

Neben der Schinkenspezialität bieten die Erpenbecks im Frühjahr passend dazu noch Spargel aus eigenem Anbau an. Und im Winter kann man hier Weihnachtsbäume aus dem familieneigenen Wald kaufen.

Freya kocht gerne deftige Hausmannskost - kann sie ihre Mitstreiterinnen damit überzeugen?

Hof mit Tradition

Freya Erpenbeck lebt mit ihrer Familie auf einem der schönsten Gräftenhöfe im Münsterland. Die gelernte Zahnarzthelferin kommt ursprünglich aus Bielefeld und erinnert sich noch heute gut an ihre ersten Besuche und den imposanten Eindruck, den das rund 190 Hektar große Gut Erpenbeck auf sie machte.

Seit mehr als 700 Jahren ist der Hof bereits im Besitz von Ulrich Erpenbecks Familie. Das Gut ist von einer Gräfte - einem Wassergraben - umgeben. Ursprünglich diente diese zu Verteidigungszwecken, aber hier hatte die Gräfte noch eine ganz andere Funktion: Mit dem Wasser wurden fünf hofeigenen Mühlen betrieben. Eine Getreidemühle existiert heute noch und ist ein Museum. Sie wurde von Ulrich Erpenbeck liebevoll restauriert und ist voll funktionstüchtig. Die Landfrauen können sich davon selbst überzeugen und haben viel Spaß beim gemeinsamen Getreidemahlen.

Alle packen mit an

Gemeinsames Anpacken gehört bei den Arbeiten auf dem Hof dazu. So wie Ulrich Erpenbeck seiner Mutter früher beim Schinkenräuchern zur Hand ging, hilft Henner heute seinem Vater. Der 25-jährige studiert Agrarwissenschaft und wird später den Hof übernehmen. Außer dem berühmten Knochenschinken werden auf dem Hof auch noch Spargel und Tannenbäume angebaut. Seit 25 Jahren gibt es Weihnachtsbäume auf Gut Erpenbeck. Das erfordert vor allem im Herbst Teamarbeit, denn die Bäume müssen zum richtigen Zeitpunkt gefällt werden. Dann ist natürlich auch Tochter Christiana, die eine Ausbildung zur Erzieherin macht, mit von der Partie und hilft mit.

Herzhaftes Menü zum Abschied

Kochen ist für Freya ein Ausgleich zur Arbeit auf dem Hof. Eine "Süße" ist sie überhaupt nicht, am liebsten bringt sie Hausmannskost, Eintöpfe und Deftiges auf den Tisch.
Bei ihrem Menü hat sie sich daher ebenfalls für traditionelle und deftige westfälische Gerichte entschieden - mit kleinen modernen Abwandlungen. Sie serviert den Landfrauen einen herzhaften Backschinken mit Sahnekraut und eine Dessertvariation aus Herrencreme und einer knusprigen Pumpernickel-Quarkspeise.

Kann sich Freya Erpenbeck damit als letzte Gastgeberin an die Spitze des Wettbewerbs kochen?

Weitere Informationen: www.gut-erpenbeck.de

Stand: 17.07.2017, 18:26

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