"Helle Nächte" von Thomas Arslan

Ein Filmtipp von Anke Leweke

"Helle Nächte" von Thomas Arslan

Michael, Bauingenieur in Berlin, erhält die Nachricht vom Tod seines Vaters, der sich vor langer Zeit in die Einsamkeit des nördlichen Norwegens zurückgezogen hatte. Er überredet seinen 14jährigen Sohn Luis, zu dem er seit der Trennung von der Mutter nur sporadischen Kontakt hat, mit zum Begräbnis zu fahren. Michael nutzt die Reise, um nach dem Begräbnis ein paar Urlaubstage mit Luis in der einsamen Berglandschaft Norwegens zu verbringen. Aber diese erste gemeinsame Reise gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der tägliche Umgang miteinander ist für beide ungewohnt, und Luis’ Argwohn gegen den Vater sitzt tief. In diesen längsten Tagen des Sommers, an denen es nie wirklich dunkel wird, setzt Michael alles daran, den Kreislauf der Wiederholungen zu durchbrechen.

„Helle Nächte“ wurde im Wettbewerb der 67. Berlinale uraufgeführt. Georg Friedrich wurde mit dem Silbernen Bären für den Besten Darsteller ausgezeichnet.

Helle Nächte
Deutschland, Norwegen 2017
Regie: Thomas Arslan
Kamera: Reinhold Vorschneider
Darsteller: Georg Friedrich, Tristan Göbel, Marie Leuenberger, Hanna Karlberg
Kinostart: 10. August 2017

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