Schöne neue Essenswelt - Die Angst vor Weizen, Milch & Co.

Schöne neue Essenswelt - Die Angst vor Weizen, Milch & Co.

Ein Film von Katarina Schickling

Ob Laktose, Gluten oder Eiweiß, nichts scheint gefährlicher als unser Essen. Die Allergien gegen Lebensmittelzusatzstoffe sprießen nur so aus dem Boden, und für alles hat die Industrie schnell einen Ersatz, und der befriedigt, ohne dass gefragt wird, was da eigentlich ersetzt wird.

die story macht sich auf die Suche nach den Zutaten für veganen Käse und Wurst. Sie fragt, was ist drin im Brot, wenn es kein Weizenmehl sein darf? Und was in aller Welt ist Ei-Ersatz? Viel Synthetik ersetzt hier Natur. Die Beipackzettel lesen sich wie frisch aus dem Chemielabor.

Wie kommt es, dass so viele Menschen meinen, das sei gesünder? Wir zeigen, wie schnell heute jemand zum Allergiker wird. Eine ganze Industrie von Tests im Internet profitiert davon, und auch die Hersteller dieser Produkte werden der Nachfrage gar nicht mehr Herr und staunen zum Teil selbst über das, was ihren Produkten nachgesagt wird. Übrigens, die Ersatzstoffe sind oft ganz billig und die Lebensmittel ziemlich teuer. Es lohnt sich also.

Autorin: Katarina Schickling
Redaktion: Barbara Schmitz

Stand: 15.02.2016, 13:54

Kommentare zum Thema

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45 Kommentare

Neuester Kommentar von "Doris", 28.01.2016, 17:24 Uhr:

...da melden sich wieder die Veganer zu Wort! Die Ernährung ist ja schon fast ein Glaubenskrieg geworden. Und wieso stehen wir nun an diesem Punkt? Weil keiner Geld für unsere Grundnahrungsmittel Lebensmittel ausgeben möchte. Hochwertiges Fleisch, regionale Milch oder Eier aus Freilandhaltung können nicht billig genug sein. Das schadet der Land(wirt)schaft und somit auch den Tieren. Aber für die tollen Ersatzprodukte wird Unmengen an Geld ausgegeben. Tolle Logik!

Kommentar von "Luzylotte", 23.01.2016, 22:18 Uhr:

Selten habe ich so eine einseitige und schlecht recherchierte Sendung gesehen. Ich lebe seit über sieben Jahren vegan und hab mich wirklich geärgert, weil der Veganismus wie eine "Modewelle für Idioten, die viel Geld ausgeben" rüberkam. Pflanzenmilch sei teures Wasser. Nun, Milch hat einen noch höheren Wasseranteil und ist nur deshalb so billig, weil sie subventioniert ist. Und Pflanzenmilch zu unterstellen, sie sein ein Kalziumräuber, weil manchmal Karrageen als Verdickungsmittel zugefügt wird, ist lächerlich. Im Übrigen ist in den allerwenigsten Pflanzendrinks Karrageen verarbeite, aber auch die Mühe mehr als drei Produkte zu vergleichen, hat sich die Journalistin nicht gemacht. Der Journalistin kam es wohl nicht auf gute Recherche, sondern auf launige Stimmungsmache an. Leider haben diese Sendung sicher eine Menge Menschen gesehen, die nun lieber wieder auf "die gute Milch" zurückgreifen und mangels Info nicht wissen, was sie sich und den Tieren damit antun.

Kommentar von "Felictitas", 20.01.2016, 22:16 Uhr:

Die Sendung war unausgewogen und die Dame, die das moderiert hat, hat weder sorgfältig recherchiert noch unvoreingenommen gewirkt. Wenn man immer nur verarbeitete Produkte mit möglichst viel Zusatzstoffen rauspickt, statt sich vielleicht sogar mal anzusehen, wie man was selbst machen kann, dann interessiert man sich wohl kaum wirklich für das Thema bezüglich dessen man angeblich recherchiert. Außerdem hat die Dame es offenbar auch nicht für nötig befunden über die Lebensmittel zu recherchieren, die sie nicht schlecht gemacht hat (z.B. Milch, Fleisch). Das sehen sich großteils auch Menschen an, die genauso unreflektiert handeln wie diese Dame, und die solche Sendungen dann wieder als Totschlagargument verwenden. Das ist verantwortungslos und wirklich übel.

Kommentar von "Andreas", 20.01.2016, 21:10 Uhr:

Man könnte meinen das alle Alternativen schlecht machen möchte. Der Vergleich Heilpraktiker mit verschiedene Empfehlungen ist doch völlig normal. Auch Schulmedizin unterschiedliche Antworten erhalten. Fragen sie einen Arzt was sie vor 10 Jahren verschrieben hat oder 2 Ärzte. Die Vegane Ernährung als neu zu bezeichnen ist wohl sehr verdreht. Wenn man denkt das es in Indien Veganer und Vegetarier seit 1.000enden von Jahren (über)leben. :) Die Analyse von Milch ist völlig schräg, auch Milch besteht zum größten Teil aus Wasser. Geschmackserzeuger zu kritisieren weil sie auf Pilze aufbauen und die Käseherstellung als natürlich zu bezeichnen ist schräg. Nicht nur bei Schimmel-käse.

Kommentar von "Meta", 15.01.2016, 21:43 Uhr:

Also, ich finde hier wird klar, daß alles nur Marktmasche ist.... Es regieren die Märkte. Lang leben die Märkte und hervorgebrachten Trends.... Es wird immer alles unübersichtlicher... Ich esse einfach so wie meine Ommse aus Pommern zur Vorkriegszeit (Zweiter Weltkrieg) was das Lehnsstück hergibt und ab und zu mal was Süßes....Die lebt immer noch, trotz 50 Jahre Rauchen....Und Bombenhagel und Vertreibung und Flucht! Macht man wohl nichts falsch!

Kommentar von "ProLCHF", 20.10.2015, 14:32 Uhr:

Also ich finde auch, dass der Beitrag leider sehr einseitig berichtet. Viel mehr geht es doch um das Gesamtbild, dass hier leider nicht gezeigt wird. Schade, dem Zuschauer wird bereits eine Meinung vorgesetzt. Mit Objektivität hat das nichts zu tun. Aber ich nehme an, dass war auch nicht das Ziel.

Kommentar von "Kopfschmerzen", 16.10.2015, 21:34 Uhr:

@vanRAW: Mal im Ernst: Sie üben Kritik am kritisieren und unterstellen ausgerechnet den Kritikern in diesem Forum Leichtgläubigkeit? Wenn Sie hier etwas Sinnvolles beitragen möchten, setzen Sie sich mit den Argumenten der Kritiker auseinander.

Kommentar von "vanRAW", 03.10.2015, 15:44 Uhr:

Herrlich. Wie sehr hier gleich wieder alle bashen, und alles besser wissen – mit Aussagen wie: „Halten Sie den Beitrag etwa für gründlich recherchiert? Sind Ihnen keinen Fehler aufgefallen?“ „Alles in allem entweder ein sehr einseitiger und schlecht recherchierter Bericht, oder erstellt im Auftrag der Mehlindustrie.“ Gegenfrage woher wisst ihr es denn so genau? Lasst mich kurz raten ein Buch aus dem Beitrag gelesen oder gegoogelt, in diesem Internet, wo man jede Wahrheit findet. Werd Zeit ein Krankheitsbild für “Leichtgläubigkeit" zu erfinden, denn unter dem leiden seit Facebook & Co. eine Menge dieser Deutschen.

Kommentar von "Thomas", 27.09.2015, 14:29 Uhr:

Als ausgebildeter Journalist und Gebührenzahler bin ich entsetzt von der Unprofessionalität des Beitrags. Völlig klar ist, dass versucht wird, mit den Ängsten der Menschen Geld zu machen und dass es völlig irrsinnige Diät-Konzepte gibt. Frau Schickling hat aber überhaupt nicht verstanden, dass ein Verzicht auf Tierprodukte in erster Linie das Leiden der Tiere verhindern soll. Ich bin mir selber sicher, dass ich mich damit auch gesünder ernähre, aber selbst wenn eine vegane Ernährung ungesünder wäre, würde ich dies gerne in Kauf nehmen, wenn ich dafür andere Leben retten kann. Der ethische Aspekt wurde in dieser Dokumentation weitgehend ignoriert. Wer glaubt, Fleisch, Eier, Milch & Co. seien "natürlich", sollte sich einfach mal Videos aus Schlachthöfen und Milchproduktionen ansehen. Und die werden noch subventioniert. Daher ist übrigens die "natürliche" Milch so günstig.

Kommentar von "Kopfschmerzen", 27.09.2015, 11:29 Uhr:

@Ketzer: Ich verdiene meinen Unterhalt nicht mit dem Vertrieb von Lebensmitteln. Ich bin weder Vegetarier oder Veganer, noch ernähre ich mich glutenfrei. Aber bei so dermaßen schlechten Journalismus ärgere ich mich schon. Halten Sie den Beitrag etwa für gründlich recherchiert? Sind Ihnen keinen Fehler aufgefallen?

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