Holland in Not – Wer ist Geert Wilders?

Holland in Not – Wer ist Geert Wilders?

Ein Film von Joost van der Valk

Wut und Bewunderung: Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders vereinigt beides auf sich. Bei den Parlamentswahlen am 15. März könnten sich jedenfalls die Bewunderer durchsetzen, denn Wilders Partei PVV liegt Kopf-an-Kopf mit der Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Rutte.

Filmemacher Joost van der Valk zeigt, wer dieser Wilders ist, wer ihn wählt und wer ihn unterstützt. Der Autor hat ihn über Jahre bei Auftritten begleitet und bereits einen Kino-Film über ihn produziert ("Wilders, the Movie").

Geert Wilders Pegida in Dresden

Geert Wilders bei einer Pegida-Veranstaltung in Dresden.

Er zeigt sein Wirken in den Niederlanden, den USA, GB und Israel, aber natürlich auch in Deutschland, wo er sich jüngst in Koblenz mit Marine Le Pen und Frauke Petry traf. Und er erzählt, welche Kontakte es zwischen Wilders und dem Umfeld Trumps gibt.

Marine Le Pen und Geert Wilders  in der letzten Reihe ansonsten leerer Abgeordneten Reihen

Marine Le Pen und Geert Wilders

Zu Wort kommen aber auch seine Kritiker, darunter ehemalige Parteifreunde und, natürlich, Muslime. Van der Valk ist einer der renommiertesten Dokumentarfilmer der Niederlande und u.a. Emmy-Preisträger. die story zeigte 2016 seinen Rockerfilm „Satudarah“, der auch für den diesjährigen „Prix Europe“ nominiert war.

Ein Film von Joost van der Valk
Redaktion: Norbert Hahn

Hinweis

Dies ist eine geänderte Version des Films. Verzichtet wurde auf die Äußerungen des Scheichs Yasin, dessen Auftreten und Einordnung wir für problematisch halten. Den Vorwurf, in einer Passage des Films antisemitische Ressentiments zu schüren, weisen wir aber zurück. Die Passage stellt die Fakten korrekt dar. Gleichzeitig mussten wir aufgrund einiger Rückmeldungen feststellen, dass hier teilweise ein missverständlicher Eindruck entstehen kann. Wir haben die Kritik ernstgenommen und aus diesem Grund entschieden, den Film auch an dieser Stelle zu bearbeiten.

Stand: 16.03.2017, 18:11

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12 Kommentare

Neuester Kommentar von "Andreas Fred Weber", 19.03.2017, 11:26 Uhr:

Schlimm genug, seit Jahren eine unkritische linksgrüne Presse ertragen zu müssen, nun aber auch noch öffentlich-rechtlicher Antisemitismus, den ich zwangsweise mitfinanzieren muss. Mit reicht es! Mein ganzes Leben fragte ich mich, wie die Deutschen das Dritte Reich zulassen konnten. Und erlebe nun, wie Geschichte sich wiederholt.

Kommentar von "Heinz Schmitz", 17.03.2017, 17:06 Uhr:

Unfassbar die Zensur und somit die Bevormundung durch das Staatsfernsehen . Ich , als mündiger Bürger und Mensch , kann mir eine eigene Meinung bilden . Dazu brauche ich die Zensoren des WDR nicht . Unfassbar !

Kommentar von "Dr Karl Landscheidt", 15.03.2017, 21:53 Uhr:

Grauenhaft dieser öffentlich finanzierte Antisemitismus. Es schaudert mich!

Kommentar von "Jan82", 14.03.2017, 22:36 Uhr:

Chhhhrrrrrrr...dä Jooden, hinter allem stecken die Jooden... Ist das die Quintessenz der "Doku", liebe Redaktion? Hat Xavier Naidoo das Skript geschrieben?

Kommentar von "Manfred Breitenberger", 14.03.2017, 14:00 Uhr:

Stefan Frank hat bereits alles über dieses WDR-Machwerk in seinem Artikel "Westdeutscher Rundfunk: Geert Wilders ein Spion der Juden" geschrieben. Vielleicht lesen ihn die Verantwortlichen des WDR in einer ruhigen Minute und ziehen dann die Konsequenzen. Vorab zu ihrem muslimischen Zeugen Scheich Khalid Yasin: >>>Ganz und gar fragwürdig ist aber die Art und Weise, wie van der Valk – und mit ihm der WDR und das öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen – den Zuschauer über die Identität von Khalid Yasin in die Irre führen. Khalid Yasin ist weit entfernt davon, jemand zu sein, der sich „gegen radikale Ideen einsetzt“; in Wahrheit ist er selbst einer von denen, die „zum Hass aufstacheln“ und eine „Atmosphäre für Krieg schaffen“. In einer detaillierten Kritik der BBC-Version von van der Valks Film, die der bekannte linksliberale britische Blog „Harry`s Place“ („BBC Wilders Documentary Promotes Extremists and Members of Extremist Groups“) seinerzeit veröffentlichte, war schon 2 ...

Kommentar von "NedNiederlander", 11.03.2017, 17:29 Uhr:

Dieser Dokumentarfilm war totaler Unsinn und hat nichts mit der Realität zu tun. Lieber Pim war nicht extrem rechtspopulistisch. Alles wurde aus dem Zusammenhang gezogen. In den Niederlanden is 35% Arbeitslosigkeit, viele leute (salon-socialisten PvdA) "arbeiten" in das System das "etwas" fur Einwanderer "tun", soziale hilfe , und es verdient gut. Diese Sozialisten Clique braucht Migranten fur ihr eigenes Überleben zu sichern. Menschen, die für die PVV Partei wahlen, stimmen sind Arbeiter, wer die Kosten zu tragen haben. 70% der islamisch Einwanderer leben von Hartz IV Einwanderer aus Polen sind nur 5% arbeitslos und haben oft keine Rechte auf soziale Hilfe. Wenn Polen oder andere Osteuropäer arbeitslos werden sollten sie (heim)rückkehren. Die Sozialkosten sind viel zu hoch gestiegen. Wilders sollte das Schiff drehen, bevor sie das Ufer trifft. Wilders wird nicht gewinnen, aber die Niederlande und die EU braucht diese Einfluss. Mit freundlichen Grüßen aus Ihrem hint ...

Kommentar von "Leo", 10.03.2017, 00:12 Uhr:

Könnte es sein, dass diese Dokumentation genau das macht, wovor sie selber zu warnen glaubt? Holland in Not - wer ist Populistenjoost Mir hat hier wirklich nur noch ein Hitlervergleich gefehlt. Wobei man mit der Fantasie des in der Doku auftretenden Amerikaners die Verbindung durchaus über die zwei gezeigten Malereien konstruieren könnte.

Kommentar von "Markus", 09.03.2017, 18:43 Uhr:

http://www.netzwelt.de/forum/aktuelle-themen/53699-rede-australiens-premier-john-howard-muslime.html und http://www.ariva.de/forum/Australien-Premier-John-Howard-integrationspolitik-329958 Ansprache von Australiens Premier John Howard an die Muslime: „Einwanderer, nicht Australier müssen sich anpassen“ Wörtlich sagte er: Ansprache an die Muslime – Australiens Premier John Howard: Einwanderer, nicht Australier müssen sich anpassen – (abwandelbar auf alle Länder nicht muslimischen Glaubens). Premier John Howard, Australien, in seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008 Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen. Wörtlich sagte er: E ...

Kommentar von "Schweinebratwurst", 09.03.2017, 00:02 Uhr:

Wir brauchen auch einen Geert Wilders! Und alle, die eine Massenimmigration aus islamischen Ländern kritisch sehen, als rechtsradikal oder rechtspopulistisch zu diffamieren zieht langsam nicht mehr, lieber öffentlicher Rundfunk. So langsam sollte klar sein, dass eine Relativierung und Verharmlosung des Islam nicht mehr der Realität entspricht.

Kommentar von "Marina Heckmann", 08.03.2017, 23:18 Uhr:

Ich werde niemals einer Frau Petry ( einer Frau Le Pen oder einem Herrn Wilders meine Wahlstimme geben). Diese Parteien bestehen aus Sammelgut, die ich nicht akzeptieren kann!

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