Das braune Netzwerk

Das braune Netzwerk

Ein Film von Caterina Woj und Andrea Röpke

Immer entfesselter werden die Rufe auf den Straßen. Hassgesteuert gegen Merkel, Flüchtlinge, Demokratie und Rechtsstaat. Was mit Pegida begann, ist mit dem gigantischen Wahlerfolg der AfD zu einer neuen, wütenden Bewegung geworden.

Zumeist rechts und oftmals rassistisch. Strategen, intellektuelle Vordenker und eine ganz neue junge Generation von Rechtspopulisten versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen und zu steuern: Neo-Nazis in Hinterzimmern mit tiefen Verbindungen in Wirtschaftskreise. Sie heizen die Menge an und sind die wahren Akteure hinter den Rufen von Volk und Lügenpresse.

Rechtsradikale und Wutbürger protestieren

Rechtsradikale und Wutbürger protestieren 2016 in Berlin gegen Angela Merkels Flüchtlingspolitik.

Weltweit vernetzt verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: den Aufbau einer außerparlamentarischen, antidemokratischen Bewegung.

Hinweis

In einer früheren Fassung des Films konnte der Eindruck entstehen, Herr Kubitschek sei Herausgeber der Bücher von Reinhold Oberlercher. Zwar werden Bücher von Reinhold Oberlercher über den Antaios-Verlag vertrieben, dessen Inhaber Herr Kubitschek ist. Herr Kubitschek weist uns aber darauf hin, dass die Bücher von Reinhold Oberlercher nicht von ihm herausgegeben werden. Wir haben dies im Filmtext korrigiert.

Autorinnen: Caterina Woj und Andrea Röpke
Redaktion: Jo Angerer

Stand: 23.03.2017, 11:40

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44 Kommentare

Neuester Kommentar von "Christopher M.", 05.02.2017, 09:34 Uhr:

Ernst gemeinte Frage: Wie kommt der WDR an die vielen E-Mails ran, die im Film zitiert und eingeblendet werden? Entweder es gab einen Insider (was eher unwahrscheinlich ist) oder es handelt sich um illegale Datenbeschaffung. Interessiert mich wirklich.

Kommentar von "Wilhelmius", 27.01.2017, 18:13 Uhr:

Mal ganz von dem Verallgemeinern aller Konservativen und Kritiker der momentanen Politik abgesehen, wird gern mit dem Vorbehalt der Holocausterinnerung gern die gleiche Logik der Nazis auf eine andere Bevölkerungsgruppe angewandt, welche aufgrund von Herkunft diskriminiert und ihre Kultur vollkommen denunziert. Komisch nur, dass nicht vom islamischen extremen Antisemitismus geredet wird oder den realen Gräultaten der faschistischen und extrem gewalttätigen Gruppe "Antifa" gegenüber Deutschen oder schlicht weißhäutigen Menschen. Es ist bedenklich zu sehen, wie vollkommen unqualifizierte und historisch unbewanderte Schreiberlinge meinen, nicht nur Kultur und Geschichte, sondern die gesamte Bevölkerung aufgrund übersimplifizierter Vorurteile als "Nazis" zu verallgemeinern, da sie einem nicht ins Weltbild passen. Es ist kein Geheimnis, dass der Holocaust von den meisten Politikern mittlerweile nur noch politisch instrumentalisiert wird und es um die Unterdrückung der Bevölker ...

Kommentar von "njorg", 20.01.2017, 01:03 Uhr:

S. Heine versteht nicht worum es in Tibet geht und sieht auch nicht, was im eigenen Land eigentlich geschieht. Tibet ist nicht in erster Linie "überfremdet", sondert leidet unter Fremdbesatzung. So richtig mit Militärgewalt und Repressionen von außen. Was in Deutschland geschieht ist keine Überfremdung, sondern ein Almosengeben an Menschen, die nichts mehr haben bis auf die Hoffnung, hier wenigstens vorerst in Frieden leben zu können. Während in Tibet Menschen aus einem anderen Land die Politik diktieren haben hier Menschen aus anderen Ländern keine direkte politische Einflussmöglichkeit solange sie keine deutschen Staatsbürger werden, was in den meisten Fällen ein sehr langwieriger Prozess ist. tl;dr: S.Heine schreibt Unfug.

Kommentar von "S. Heine", 19.01.2017, 13:59 Uhr:

Hier sieht man wieder, wie gefährlich der Linksfaschismus ist: Sämtliche Medien wurden gleichgeschaltet und jede Möglichkeit, die AfD als Opposition arbeiten zu lassen wird versucht zu verhindern. Die Freiheit der Presse ist damit nicht mehr gegeben, wenn sie einheitlich ,gebetsmühlenartig dasselbe immer wieder wiederholen. Ein Zitat von mir:" Linke sind Menschen, für die ein Menschenrechtsaktivist ist, wer gegen die Überfremdung Tibets kämpft, aber als Rechtsradikaler gilt, wer dasselbe für das eigene Land tut." youtube: Widukinds Erben.

Kommentar von "Ekkard Bäuerle", 17.01.2017, 08:18 Uhr:

In den Leserbriefen spiegelt sich die Querfront der Links-und Rechtsextremisten, die aus unterschiedlichen Motiven den Kampf gegen den seriösen, realen Journalismus aufgenommen haben.

Kommentar von "Melanie Sieber", 16.01.2017, 19:50 Uhr:

Nun noch der dritte große Kritikpunkt. Der Film arbeitet unsauber, weil er Inhalte zu propagandistischen Zwecken durch ein entsprechendes Schneiden vermengt. Personen und Inhalte, die sich jenseits alles Akzeptablen bewegen, werden in enge zeitliche Reihenfolge zu Parteien wie der AfD oder Institutionen wie dem IfS gesetzt. Die Art des Schneidens suggeriert für den Zuschauer, der von alledem noch nichts Näheres gehört hat, eine enge inhaltliche Verbindung, ohne dass eine solche durch harte Fakten hätte untermauert werden können. Dazu kommt noch die gezielte Untermalung durch düstere Musik. Diese Kombination markiert eindeutig die Absicht der Propaganda und sagt mehr über die Filmemacher selbst aus als über den von ihnen auf- oder zubereiteten Inhalt.

Kommentar von "Petra Nakuzzi", 16.01.2017, 14:50 Uhr:

Die politische Elite ignoriert einen Teil ihrer Bevölkerung ... z.B. diejenigen ohne Arbeit oder diejenigen mit viel Arbeit + schlecht bezahlt. Was erwarten sie? Natürlich wenden sich die vernächlässigten Bürger gegen das Establishment - und sie tun es auf eine Weise, die ihnen zur Verfügung steht und die sie verstehen ... sie wählen die AFD oder Trump .... Opfer sehen immer in anderen Opfern (Flüchtlinge) das Böse ... das ist die einfachste Methode. Man stelle sich vor, alle vernachlässigten Bürger würden auf die Straße gehen und für eine neue faire Wirtschaftspolitik und neue gerechtere Institutionen demonstrieren ... oder man stelle sich vor, unsere Politiker würden offen gegen die Finanzelite vorgehen, würden das Grundeinkommen einführen und sich um die Belange der vernachlässigten Bürger kümmern? Allerdings ---- was ich hier schreibe, wissen doch alle!!!!!

Kommentar von "Tommy", 16.01.2017, 12:13 Uhr:

Der Beitrag scheint ja voll ins schwarze getroffen zu haben. Oder wie man so schön sagt: "Wenn der Feind aufjault, weiß ich, dass ich getroffen hab."

Kommentar von "Brauner", 16.01.2017, 03:26 Uhr:

Wär hat uns verraten ...? DIE SOZIALDEMOKRATEN...

Kommentar von "TorstenMch", 15.01.2017, 19:11 Uhr:

Zwei Dinge fallen auf: 1) Der Titel verspricht mehr als er hält! Folgendes bleibt man schuldig: - Wer finanziert den braunen Sumpf seit 1945 im so wunderbar demokratischen Westen? - Welche Rolle spielen die Verfassungsorgane? - Warum konnte sich in sog. demokratischen Volksparteien brauner Bodensatz so lange halten und kultiviert werden? - Warum kriecht braunes Gesindel jetzt aus diesen Parteien an die Öffentlichkeit (Höcke, Gauland, Steinbach & Co.)? - Warum kam soviel ursprüngliches "Potential" ausgerechnet aus der so "freiheitsliebenden" F.D.P.? - Wieso wird nicht stärker darauf hingewiesen, dass die Spitzen der braunen Truppe samt und sonders aus dem Westen kommen und von dort finanziert werden und sich nur im Osten niederlassen, weil man sie dort am ungestörtesten wirken lässt? - Welche Rolle spielen die Sachsen- und mafiöse Thüringen (Eichsfeld-)CDU mit Ihren hilflosen Innenministern in der Vergangenheit? Oder war es Absicht, dort den Staat schwach und auf dem re ...

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