Neuer Zwischenfall mit einem Airbus 319 Überhitzte Bremsen an Germanwings-Maschine

Nach der Landung in Bremen wurden bei einer Maschine der Fluggesellschaft Germanwings am Dienstagabend (29.01.2013) überhitzte Bremsen festgestellt. Die Ursache ist noch unklar, Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Das war der zweite Zwischenfall mit einem Germanwings-Flugzeug innerhalb weniger Stunden.


In Bremen konnte die Maschine noch auf seine Parkposition rollen, wo alle 136 Passagiere unverletzt ausstiegen. Das Flugzeug werde nun untersucht, so ein Sprecher von Germanwings. Das war der zweite Zwischenfall mit einem Airbus 319 der Gesellschaft innerhalb eines Tages. Am Dienstagmorgen (29.01.2013) musste eine Maschine auf dem Köln-Bonner Flughafen kurz vor dem Start nach Mailand am Boden bleiben, weil Stewardessen und Fluggäste im hinteren Teil des Flugzeugs weißen Rauch bemerkten. Die Fluggäste und die fünf Crewmitglieder mussten umgehend das Flugzeug verlassen. Verletzt wurde niemand. Unklar ist bislang, was die Rauchentwicklung verursacht hat. Nach Angaben eines Sprechers der Fluggesellschaft deutet vieles auf einen Defekt in der Klimaanlage hin. Da der Rauch noch vor dem Anlassen der Turbinen ins Innere der Maschine gezogen war, könnten Dämpfe von Außen ausgeschlossen werden, so der Sprecher weiter. Die Reisenden konnten mit einer anderen Maschine ihre Reise fortsetzen.

Probleme mit Kabinenluft beim Flugzeugtyp

Germanwings war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil in einigen Maschinen Probleme mit kontaminierter Kabinenluft aufgetreten waren. So war ein Airbus 319 mit rund 150 Passagieren bei der Landung in Köln im Dezember 2010 nur knapp einer Katastrophe entgangen. Beide Piloten hatten möglicherweise kontaminierte Kabinenluft eingeatmet und Vergiftungserscheinungen gezeigt. Sie verloren beinahe das Bewusstsein. Nur mit Mühe konnten sie das Flugzeug sicher landen.


Stand: 30.01.2013, 10.25 Uhr