Rekrutierungsplattform Soziale Netzwerke: Was tun gegen rechte Propaganda 2.0?
1.671 Internetseiten hat jugendschutz.net im vergangenen Jahr durchforstet. Das Ergebnis: Neonazis versuchen verstärkt, mit Videos, Internetseiten und sozialen Netzwerken Nachwuchs zu locken. Was können Eltern, Lehrer, Aussteiger und Opfer tun?

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Beschwerden über rechtsextreme Inhalte im Internet sind gestiegen
Bei jugendschutz.net gingen im vergangenen Jahr 1607 Beschwerden über rechtsextreme Inhalte ein, rund ein Drittel mehr als 2010 (1150). 629 bezogen sich auf Inhalte im Web 2.0, also bei Plattformen wie Facebook und YouTube - 2010 waren es nur 270. "In vielen Fällen haben Beiträge bei Facebook und YouTube klassische Websites komplett abgelöst", um Jugendliche zu mobilisieren und Materialien zu verbreiten, heißt es in dem Bericht.
Hier finden Sie den Beitrag aus der Aktuellen Stunde
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Die Rechten holen ihre Zielgruppe in deren Lebenswelt ab, werben mit Freizeitveranstaltungen, Spaß, Unterhaltung. Der Kampf gegen Nazis im Netz sei Sisyphusarbeit, sagen die Jugendschützer. Sie appellieren an alle Internetnutzer, rechte Inhalte zu melden - bei der Polizei, dem Provider oder auf der Internetseite jugendschutz.net.
Informationen über Rechtsextremismus

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Stefan Glaser von jugendschutz.de präsentiert die aktuellen Zahlen
Woran erkenne ich Rechtsextreme? Wie agiert der Rechtsterrorismus im Verborgenen? Wie sieht die Situation in Deutschland aus? Diese und viele andere Informationen, nützliche Links und weiterführende Publikationen bieten ein Dossier der Bundeszentrale für Politische Bildung und andere Internetangebote an.
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Online den Rechtsextremismus bekämpfen
Besonders in sozialen Netzwerken wächst die Menge der rassistischen Propaganda rasant. Auch Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, Rechtsextremismus zu bekämpfen. Im Internet finden sie Informationen über ihre Möglichkeiten.
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Aktiv werden in der Schule, am Arbeitsplatz oder am Stammtisch
Ob auf dem Schulhof, am Arbeitsplatz, beim Kaffeeklatsch oder am Stammtisch: Rechtsextremismus hat viele Gesichter. Doch es gibt genauso viele Möglichkeiten, ihm zu begegnen. Man kann rechtsextremen Wortführern Paroli bieten und Opfern von tätlicher und verbaler Gewalt helfen. Beispiele aus der Praxis und Erfahrungsberichte bieten unter anderem die Bundeszentrale für Politische Bildung und die Online Beratung gegen Rechtsextremismus.
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Hilfe für Aussteiger

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Was tun, wenn man aus der rechten Szene aussteigen will?
Den Ausstieg aus der rechten Szene zu schaffen, ist für Jugendliche alles andere als leicht und oft ein langwieriger Prozess. Die Betroffenen scheitern oft am Gruppendruck und den Strukturen der organisierten Szene. Hinzu kommt die Angst, Freunde zu verlieren. Spezielle Angebote für Aussteiger bieten Hilfe an.
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Hilfe für Opfer
Opfer rechter Gewalt brauchen einen Raum, in dem sie sich sicher fühlen können. Viele Opfer wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Hier einige Anlaufstellen, die informieren, beraten und helfen.
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Beratungsangebote vor Ort
Die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus entwickelte mit ihren Partnern in den fünf nordrhein-westfälischen Regierungsbezirken Beratungsangebote gegen Rechtsextremismus. Im Einsatz sind auch mobile Beratungsteams.
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Video:
Deutliche Zunahme von rechtsradikaler Propaganda im Internet
(02:01 Min.)
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WDR aktuell vom 11.07.2012
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Deutliche Zunahme von rechtsradikaler Propaganda im Internet
Stand: 11.07.2012, 15.44 Uhr
- Die rechte Szene im Internet: Einblick in die braune Netzgemeinde (16.11.2011) [WDR]
- Rund 640 "erkannte" Neonazis in NRW: Rechtsextremistische Szene in NRW stark zersplittert (16.11.2011) [WDR]
- NRW-Programm gegen Rechtsextremismus: "Den braunen Sumpf trocken legen" (22.12.2011) [WDR]
- Neonazis setzen auf soziale Netzwerke [tagesschau.de]
- Neonazis im Netz: Bericht von jugendschutz.net
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