Die NRW-Wirtschaft in der Krise Lernen, um zu überleben

Umsatzrückgang, Kurzarbeit, Entlassungen: Firmen in NRW haben gespürt, welche Konsequenzen eine weltweite Flaute vor Ort hat. Aber es gibt auch Erfolgsgeschichten. Unternehmen haben in der Krise gelernt, investiert und sich neu aufgestellt. Der erste Teil unserer Schwerpunktwoche zur Finanzkrise.

Bei Haeger & Schmidt im Duisburger Hafen wird wieder rund um die Uhr gearbeitet. Das Containergeschäft brummt. Aber die Transport-Preise, die sogenannten Frachtraten für die Schiffe, erholen sich nur langsam. Maschinenbauer Bongardt & Vogt in Rheinhausen hat in der Krise gelernt, investiert und sich breiter aufgestellt. Die meisten Teile landen in riesigen Kühlern von Diesel-Großmotoren in Schiffen oder Blockheizkraftwerken. Hier gibt es wieder Arbeit, viele der Mitbewerber sind allerdings verschwunden.

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Dem Autozulieferer Borgers im Münsterland ging es in der Krise schlecht. Umsatz und Mitarbeiterzahl gingen drastisch zurück. Doch jetzt ist das Unternehmen wieder oben auf - auch weil die Mitarbeiter hier ausschließlich für Premium-Marken arbeiten. Das Werk in Frankreich wurde gerade verkauft. Chef Werner Borgers ist mit sich und seiner Unternehmerwelt wieder im Reinen.


Stand: 06.08.2012, 11.00 Uhr