Die virtuelle Welt und das wahre Leben: Digitales Leben - Fluch oder Segen?
Twittern, posten, googeln - Wir gehen nicht mehr online, wir sind online. Mehr als drei Viertel der Deutschen nutzen mittlerweile das Internet. Wie sehr entfernt uns unser Online-Leben vom wahren Leben? Ist unser Online-Dasein Fluch oder Segen?

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Verlieren wir uns in der Medienwelt?
Unser Leben findet in der Facebook-Chronik statt. Freunde treffen wir im Chat und nicht im Café. Wir twittern und posten, statt uns mit unserem Sitznachbarn zu unterhalten. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt erfassen wir durch die Linse unseres Smartphones. Und wir fragen nicht die Passanten, sondern "Siri" nach dem Weg zum Bahnhof.
Täglich 83 Minuten im Netz
Die Zahl der Internet-User hat sich in den vergangenen Jahren verdreifacht. Im Schnitt verbringt jeder Erwachsene in Deutschland täglich 83 Minuten im Netz (Quelle: ARD-ZDF-Online-Studie). Es scheint, mittlerweile gehen wir nicht mehr online, sondern wir leben online.
Die Gefahr, das eigentliche Leben zu verpassen

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Autor Manfred Lütz
Wie sehr uns diese virtuelle Welt vom eigentlichen Leben entfernt, beschreibt Bestseller-Autor und Psychiater Manfred Lütz in seinem Buch "Bluff. Die Fälschung der Welt". Ist unser digitales Leben Fluch oder Segen? Lütz meint, wenn wir uns in dieser Medienwelt verlieren, laufen wir Gefahr, unser eigentliches Leben zu verpassen.
Stand: 18.11.2012, 13.39 Uhr
- Tag der Medienkompetenz: Das ABC des WWW (18.11.2012) [WDR]
- ARD-Special: Spielregeln für die neue Medienwelt
- Schwerpunkt Soziale Netzwerke: Twitter, Facebook und Co. [WDR]
- Die virtuellen Welten der Jugendlichen: Forschungsprojekt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft [Deutschlandfunk ]
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