Ungewöhnlicher Anruf bei der Polizei Känguru ausgebüxt

Es ist ja nicht so, als würde man jeden Tag ein Känguru am Straßenrand sehen. Kein Wunder also, dass die Autofahrer irritiert waren und bei der Polizei anriefen. Die Soester Beamten konnten das erst mal gar nicht glauben.


Ein Känguru auf einer Wiese
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Sie sind Weltmeister im Hochspringen und Ausreißen

Ein "Känguru-Einsatz" ist für die Polizei schließlich auch keine alltägliche Übung. Aber die Beamten ließen sich überzeugen, eine Streife raus zu schicken. Und sie wurden fündig, "stellten" das ausgebüxte Känguru und trieben es in einen umzäunten Garten. Dort wurde es von den Besitzern wieder abgeholt. Das Känguru war nämlich aus einem Privatzoo ausgebrochen - ein Loch im Zaun war offenbar schuld.

Gekonnte Ausreißer

Kängurus büxen anscheinend ganz gerne mal aus. Heute morgen um 4 Uhr 33 wurde die Polizei zu einem Einsatz im Raum Hunsrück gerufen, um ein Känguru einzufangen. Doch die Beamten bekamen das Tier nicht zu fassen - der Tierrettungsdienst Koblenz musste schließlich helfen. Das ausgebüxte Tier kam aus dem Hochwildschutzpark Rheinböllen und war wohl nicht alleine "auf der Flucht": zwei Kängurus sollen noch irgendwo unterwegs sein.

Wie fängt man eigentlich ein Känguru?!

Für die Polizei sind solche Fang-Aktionen natürlich nicht ganz einfach. Die Tiere sind nicht nur schnell, wendig und kräftig, sondern auch Weltmeister im Hochsprung. Wir lassen uns erklären, wie freiheitsliebend die Tiere sind und welche Ausbüx-Aktionen es schon gegeben hat. Dazu sind wir mit der Kamera in einem Gehege am Niederrhein unterwegs. Mehr dazu in unserer WDRaktuell Abendreportage um 21 Uhr 45.


Stand: 13.08.2012, 16.28 Uhr