Angeklickt: Olympische Spiele im Web
Während sich unsere Olympioniken in London redlich um Edelmetall bemühen, geben auch viele Hobbysportler ihr Bestes: am Computer oder an der Spielekonsole. Die Olympischen Spiele waren schon immer ein Thema für Spieleentwickler, wie Jörg Schieb weiß...
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Angeklickt: Olympische Spiele
(04:23 Min.)
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Angeklickt: Olympische Spiele
Mit den legendären "Summer Games" für den Heimcomputer C64 hat man die Olympischen Spiele 1984 am Computer gefeiert: Dünner Sound, niedliche Klötzchengrafik, kaum etwas zu erkennen - hat aber trotzdem irgendwie Spaß gemacht damals. Ganz anders heute: In modernen Konsolenspielen wie "London 2012" kann man praktisch jede Schweißperle der virtuellen Athleten erkennen, so brillant ist die Grafik. Ein Videospiel – fast wie eine Liveübertragung.
Allzu groß ist die Auswahl an Games zu den Olympischen Spielen in London aber leider nicht. Die Spiele müssen nämlich offiziell lizensiert werden. Das kostet nicht nur - man bekommt auch nicht einfach so eine Lizenz. Die Funktionäre halten überall den Daumen drauf. Sie wollten nur einige wenige Spiele haben. Und das ist der offizielle Titel schlechthin: London 2012. Hier können sich selbst unsportliche Zeitgenossen in allen möglichen Disziplinen ausprobieren: Rad fahren, Schwimmen, Laufen, Springen, Beach Volleyball – es sind eine Menge Disziplinen dabei, viele davon zum ersten Mal in einem Videospiel. Optisch machen die Spiele eine Menge her – tolle Atmosphäre. Und es macht auch Spaß.
Auch beim virtuellen Olympia kann der Schweiß tropfen
Wie heute üblich, lässt sich das Spiel auf Konsolen wie der Xbox oder Playstation 3 auch per Bewegungssteuerung bedienen. Und das bedeutet: Man sitzt nicht auf der Couch und drückt einfach nur irgendwelche Knöpfe, sondern man muss schon aufstehen, auf der Stelle springen, die Arme bewegen, möglichst schnell und zügig, um die virtuellen Athleten auf dem Bildschirm zu bewegen. Da kann man schon ins Schwitzen kommen.
Man kann alleine spielen oder in der Gruppe. Bis zu vier Spieler können gegeneinander antreten, online vernetzt sogar noch mehr. In der Gruppe, mit Freunden oder der Familie macht das natürlich am meisten Spaß. Natürlich sind keine sportlichen Höchstleistungen erforderlich - aber geschickt sollte man schon sein und eben auch beweglich. Was ein bisschen schade ist: Es gibt nicht die echten Sportler im Spiel zu sehen, also keine Stars, sondern nur solche eher abstrakten Figuren. Dafür finden die Wettkämpfe in genau derselben Kulisse statt wie in Wirklichkeit. Das sieht schon alles sehr echt aus.
Nicht ganz so ernst geht es bei "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012" zu. Auch ein offiziell lizensiertes Game. Hier steuert der Spieler die berühmten Videospielfiguren Mario und Sonic durch diverse olympische Disziplinen - auch mit Bewegungssteuerung. Durch die Bank witzig anzusehen, da liebevoll gestaltet - ein Spaß für die ganz Familie oder für eine nette Party. Eben weil es nicht darum geht, alles naturgetreu nachzubilden.
Die Comicversion mit Mario, Sonic und Co. gibt es für die Spielekonsole Wii und auch für die tragbare, bei Kindern und Jugendlichen populäre Konsole Nintendo 3DS. Das offizielle Spiel London 2012 hingegen gibt es für PC, Playstation 3 und Xbox. Zwischen 40 bis 60 Euro kosten die Spiele, je nachdem, wo man einkauft, also nicht wenig.
Olympische Spiele für Smartphones und Tablets
Wer auch unterwegs einen Hauch von Olympia-Flair verspüren will: Kein Problem, denn natürlich gibt es auch kleine Spielereien für unterwegs, also für Smartphone und Tablet. Allerdings ist die Auswahl auch hier eher klein. Dafür muss man aber nicht so tief in die Tasche greifen: 79 Cent kostet das offizielle Olympia-Spiel für den Tablet. Und das sieht ganz niedlich aus. Comicartige Figuren sollen sportliche Höchstleistungen bringen. Dazu tippt der Spielt so schnell er kann auf zwei virtuelle Knöpfe auf dem Touchscreen-Display. Hier sind Tempo und auch Geschicklichkeit gefragt.
Laufen, Springen, Hürden, Kanufahren, Bogenschießen - es gibt diverse Disziplinen, in denen man sich versuchen kann. Der Spieler kann trainieren oder an Wettkämpfen teilnehmen. Alles ganz hübsch - aber auch nicht medaillienverdächtig. Dafür ja aber auch nicht so teuer.
Stand: 27.07.2012, 15.04 Uhr
- Fast wie live (03.08.2012) [Mediathek]
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