Sollte Kraft mit der AfD sprechen?

Hannelore Kraft

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Sollte Kraft mit der AfD sprechen?

Hannelore Kraft und die in Rheinland-Pfalz wahlkämpfende Malu Dreyer wollen sich nicht mit Vertretern der AfD vor Kameras an einen Tisch setzen. Warum eigentlich nicht? Ist die Entscheidung verständlich? Oder grundfalsch? Diskutieren Sie mit!

"Ich habe für mich auch entschieden: Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern der AfD." Das erklärte Ministerpräsidentin und SPD-Landeschefin Hannelore Kraft am Wochenende im Deutschlandfunk. Kraft schloss sich damit ihrer Parteifreundin Malu Dreyer an. Deren Boykottdrohung hatte in Rheinland-Pfalz eine heftige Debatte ausgelöst. Und auch in NRW ist Krafts Absage umstritten. Die Grünen etwa kündigten bereits an, der AfD auch vor Kameras begegnen zu wollen.

Und auch CDU-Chef Armin Laschet kritisierte Krafts Entscheidung. Auf Antrag der CDU-Fraktion wird am Mittwoch (27.01.2106) nun auch der Landtag in einer Aktuellen Stunde darüber debattieren. Thema: "Die Landesregierung darf gegenüber Rechtspopulisten nicht schweigen." Aber mit welchen Parteien muss eine Landesregierung überhaupt sprechen - und das auch noch im TV-Duell? Welchen Parteien darf oder sollte man eine Plattform bieten? Und welchen nicht? Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

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