Liebe Hamburger Polizei, geht’s auch eine Nummer kleiner?

Georg Restle am 03.07.2017

Liebe Hamburger Polizei, geht’s auch eine Nummer kleiner?

Von Georg Restle

Da wollen Gegner des G20-Gipfels in Hamburg ein Protestcamp errichten – weit ab vom Schuss – und Ihr packt gleich mal das ganz große Geschütz aus: Übernachtungsverbot, Beschlagnahmungen, Pfefferspray. Weil auf der grünen Wiese der Umsturz geplant werden könnte? Unter freiem Himmel und unter den Augen der Polizei?

Polizisten tragen am 02.07.2017 in Hamburg auf der Elbhalbinsel Entenwerder in einem Protest-Camp gegen den G20-Gipfel ein abgebautes Zelt.

Übernachtungsverbot, Beschlagnahmungen, Pfefferspray.

Man kann es wirklich übertreiben. Wer Gewalt anwenden will, braucht dafür ganz sicher keinen Zeltplatz. Und wer gegen Chaoten vorgehen will, kann das immer: wenn für geplante Straftaten konkrete Anhaltspunkte vorliegen oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung tatsächlich in Gefahr ist.

So aber treibt Ihr die Stimmung nur noch weiter Richtung Eskalation. Unnötig, unverhältnismäßig und vor allem: unklug. Dass ein Hamburger Gericht Euch dafür auch noch den Segen erteilt, macht die Sache nicht wirklich besser.

Deshalb ein Vorschlag zur Güte: Rüstet mal ein bisschen ab, zeigt etwas mehr hanseatische Gelassenheit und sorgt damit auch dafür, dass die alten Feindbilder Risse bekommen – auf beiden Seiten!

Schöne Grüße aus Köln,

Georg Restle

Stand: 03.07.2017, 12:00

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54 Kommentare

Neuester Kommentar von "Hans Holtz", 14.08.2017, 15:51 Uhr:

Es ist wirklich erstaunlich, was Sie für eine rosarote Brille tragen, Herr Restle. Denn welche Spezies aus dem dann doch errichteten Camp früh in die Stadt strömte, konnte man an einem Video darüber sehr gut erkennen... Tja, es ist eben nicht möglich, einen grün-linken Journalisten zu einer neutralen Berichterstattung zu bewegen...

Kommentar von "Werner, P.", 17.07.2017, 12:32 Uhr:

Erika, was nützt es mich nun persönlich mit den Worten anzugreifen dass ich vielleicht ein kaputtes Frauenbild hätte. Übrigens ist mein Username ein Pseudonym und gibt somit mein Geschlecht nicht direkt zu erkennen. Sie fangen hier ja an um sich zu schlagen wie ein gestörtes Kind, oder ansatzweise wie Schläger aus der Demonstration in Hamburg? Die Phantasie scheint mit Ihnen auch durchgegangen zu sein, dass Sie im gezeigten Bild einen Polizisten erkennen der einem kleinen Mädchen das Zelt weggenommen hat um es im Internet zu verkaufen. Ich empfehle Ihnen an sich in der Hinsicht zu arbeiten dass Sie bei Foren und Demonstrationen sachlicher sowie vernünftiger werden. Mit freundlichen Grüßen.

Kommentar von "Erika", 14.07.2017, 19:44 Uhr:

Man sieht ja oben auf dem Foto schon das die Polizei in eigener Sache vorgegangen ist. Erst nehmen sie kleinen Mädchen die Zelte weg und laufen dann schnell damit nach hause um sie bei Ebay einzustellen. @Werner P. Wenn eine Frau in Talkrunden redet, "stört" sie also und ist "ungehobelt" ? Sie haben vielleicht ein kaputtes Frauenbild. Soll eine Frau in einer Talkrunde schweigen und schüchtern zu Boden schauen ? Dann kann sie auch daheim bleiben.

Kommentar von "G. Holmes", 14.07.2017, 06:23 Uhr:

Wie gerne möchte ich vertrauen in einer Welt die Reichtum schenkt an großen und an kleinen Tieren, an Gräsern, Kräutern – wir verlieren das Wesentliche beinahe ganz. Ein Mensch, der nur sich selber denkt ist nicht bereit um sich zu schauen. Und er vergisst der Liebe Tanz.

Kommentar von "KlausBrause", 13.07.2017, 16:58 Uhr:

Es wurden ja so viele Polizisten verletzt. (Von der Linksterroristenszene hört man keine entsprechenden Zahlen. Die waren alle unverwundbar. Oder so. ) Heute Morgen war allerdings in der FR zu lesen, daß 131 hessische Polizisten ihre Verletzungen auf dem Schlachtfeld Hamburg durch Reizgas davongetragen haben. Zunächst war in den Meldungen dazu von Schäden durch "friendly fire" die Rede. Die Vermutung konnte man auf Grund der diversen Fotos vom Schlachtfeld, z. B. als 2 Polizisten konzentriert aus ihren Kanistern auf eine Frau, welche auf einem Fahrzeug stand, reizgasten. Man hat von Polizeiseite das, also die Sache mit den friendly fire schnell berichtigt und darauf hingewiesen, daß die Linksterroristen Reizgas versprühten.

Kommentar von "Frank Schneider", 13.07.2017, 11:38 Uhr:

An diesem Leitbeitrag kann man deutlich erkennen dass Bürger der links-grün-68er Orientierung grundsätzlich ein Problem mit der Ordnungsmacht Polizei in unserem Land haben. Immer wieder wird eine angeblich unverhältnismäßige Polizeigewalt hart angegriffen. Nach Meinung der Links-Grün-68er scheinen die verbrecherischen Schlägertrupps der Demonstrationen immer wieder im Recht zu sein und die Polizei wie der Staat immer wieder im Unrecht. Im Grund scheinen sie eine Anarchie zu lieben. Die derzeitig gefährlichste politische Orientierung im Land scheint die neue Ideologie der Links-Grün-68er zu sein. Deren Anhänger sprühen vor Hass auf unser Heimatland und versuchen immer wieder es zu vernichten. Anhand ihrer Ideen, Ausdrucksweise und Handlungen soll vermutlich alles was irgendwie deutsch erscheint ausgelöscht werden. Diese Leute meinen es ernst mit der von Ihnen vielfach hochgehaltenen Aussage "Deutschland ver.ecke" und jeder der nicht so denkt ist bei Ihnen ein "Rechtsradikaler".

Kommentar von "Werner, P.", 13.07.2017, 11:23 Uhr:

Gestern bei Maischberger zeigte eine links-grün-68er Ex-Grüne (Ditfurth) die wahre Denkrichtung der Grünen im Land. Sie nahm laut ihren Aussagen an den Demonstrationen in Hamburg teil. In der gesamten Talkrunde störte sie mit ihrem Grimassen schneiden, ihren ungehobelten Dazwischenreden und vor allem, mit ihrem totalen Verständnis für die Demonstranten und ihrem Hass gegen jede Polizeiaktion. Nach mehrfachen Beleidigungen gegen einen CDU-Politiker (Bosbach) verließ dieser vorzeitig die Runde. Dass Polizisten durch Pflastersteine, Gehwegplatten und brennende Benzinflaschen versucht wurden umzubringen, dass mit brennende Benzinflaschen versucht wurde bewohnte Häuser anzuzünden, dass bei einem im Stau stehenden Bus die Scheibe eingeschlagen wurde und die Insassen, auchKinder darin eine Todesangst verspürten weil damit gerechnet werden konnte dass eine brennende Flasche hereingeworfen wird, alles das scheint den Links-grün-68er unbedeutend zu sein. Sie stehen auf der Seite der Täter.

Kommentar von "Hendrik", 13.07.2017, 09:36 Uhr:

Lassen Sie mal den Georg gehen, Herr Ruthmann. Der Georg hat ihnen nichts getan ! Monitor hat auch keine Zeit für Vorwürfe. Monitor muss jetzt den Agents Provocateur nachspüren die in Hamburg, als Mittel im Wahlkampf, Gewalt und Zerstörung befeuert haben um die politischen Gegner von links zu diskreditieren. An den Vorgängen in Hamburg, in der Schanze, ist etwas oberfaul.

Kommentar von "Klaus Schütz", 12.07.2017, 12:46 Uhr:

Wir haben aber auch eine böse Staatsobrigkeit und eine böse Polizei so futchterregend hart mit diesen braven Jüngelchen aus links-grün-68er Szene vorzugehen. Diese jungen Männer der Demonstrationen müssen sich doch auch frei entfalten können; und ihr Motiv? Sie demonstrieren doch gegen die bisherigen machtbesessenen Staatsführer der Welt welche ihrer Ansicht nach nicht auf Umweltschutz und Menschentechte achten. Viele unserer heutigen Politiker welche in den sogenannten 68er Jahren haben damals doch in vergleichbarer Art demonstriert (ihre Jugendsünden ausgelebt), haben anschließend noch hochgelobte politische Ämter in unserem Staat erreichen können und werden auch heute noch sehr hoch angesehen. Diese jungen Männer wollen doch nach den Demonstrationen die Stadt wieder nach umweltschützenden und sozialen Regeln aufbauen. Doch sie wollen unten anfangen und erst den alten Mief der Obrigkeit beseitigen. Die Polizei hätte die Tage besser Urlaub genommen, das wäre alles besser gewesen.

Kommentar von "Barmherzig, Gnade", 12.07.2017, 12:27 Uhr:

Jeden Tag wird geschimpft gegen diese demonstrierenden, ansonsten liebenswerten jungen Männer der links-grünen Szene in Hamburg beim G-20-Gipfel. Diese jungen Männer aus In- und Ausland müssen doch auch mal einen Platz haben damit sie sich frei entfalten können. Es sind doch nur Jugendsünden. Nun gut, man kann ja mit ihnen mal Gruppengespräche führen, den Finger mahnend erheben und Du-Du-Du sagen damit sie nicht Steine und brennende Benzinflaschen auf die Bullen des so bei denen genannten genannten Schwe.nestaat werfen, damit sie nicht zuviele Häuser versuchen anzuzünden in denen sich noch Bewohner aufhalten oder Autos anzünden. Auch könnte man ihnen sagen dass es unschicklich ist bei einem teils mit Kinder besetzten Bus die Scheiben einzuschlagen. Nun ja, in den Apotheken und Banken sind sie ja wahrscheinlich nur eingebrochen um etwas Pflaster zu holen und Kleingeld für Blümchen zu holen um ihren verlerzten Genossen später Blümchen ins Krankenhaus bringen zu können.

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