Ehe für alle - und das ist sehr gut so!

Georg Restle am 27.06.2017

Ehe für alle - und das ist sehr gut so!

Von Georg Restle

Was für ein klägliches Spiel! Da lässt sich die SPD erst monatelang von der Opposition vorführen, um dann auf den letzten Metern von der Kanzlerin ausgespielt zu werden.

Zwei schwule Männer halten an den Händen. Im Hintergrund eine Regenbogenflagge.

Die Ehe für alle - damit schmückt sich jetzt Merkel.

Die Ehe für alle - damit schmückt sich jetzt Merkel. Klar auch die Kanzlerin konnte die satte Mehrheit in der Bevölkerung nicht länger ignorieren - und außer der AfD gab's am Ende auch keinen mehr, der ohne ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung mit der Union koaliert hätte.

Merkel hat - wieder mal - verstanden, wozu der SPD offensichtlich das Talent fehlt: In einer Zeit schwindender Unterscheidbarkeit kommt es für den Wahlsieg eben auch auf die "weicheren" Themen an - und was kümmert die Kanzlerin da schon ihr Geschwätz von gestern. Die Sozialdemokraten können sich jetzt mit dem Blumentopf für eiserne Koalitionsdisziplin schmücken - nicht unbedingt hilfreich beim Kampf um die Macht im September. Dabei hätte man das so einfach anders haben können, wenn man nur ein bisschen mehr Mumm in den Knochen gehabt hätte in den letzten Wochen.

Dieses Spiel hat die SPD jetzt verloren. Sieger gibt es aber zuhauf. Vor allem die Schwulen und Lesben in Deutschland, die jetzt endlich feiern können, was in in anderen europäischen Ländern längst Standard ist. Deutschland holt auf: Die Ehe für alle kommt. Und das ist sehr gut so!

Stand: 27.06.2017, 20:00

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24 Kommentare

Neuester Kommentar von "Becker", 13.07.2017, 13:01 Uhr:

Viele Homos Leben doch schon seit Jahren in einer Ehe zusammen. So wurde es auch letztens in einer Talksendung deutlich, als es die Moderatorin erwähnte. Auch sie lebte in einer ordnungsgemäßen Ehe mit einer Frau. Nach meiner Meinung sind und bleiben Homose.uelle eine Minderheit im Land und die Mehrheit von Heterose.uellen sollte sich nicht von einer Minderheit vorschreiben lassen ihre Auffassungen zu ändern. In unserem Land wird doch angeblich demokratisch, also durch Mehrheitsbeschlüsse gehandelt. Die uns Bürger immer wieder vorgelegten manipulierten Statistiken um eigenen Meinungen ein Gewicht zu geben sollte man unterbinden. Wenn Statistiken, dann sollte wirklich eine sehr große Zahl in der Bevölkerung befragt werden und nicht gezielt Personen welche behilflich sind eigene Wünsche durchzusetzen. Die zumeist der links-grün-68er Szene zugehörigen Bürger sollten mal bitte etwas leiser treten und ihren Vorzeigedrang ausbremsen. Heteros zeigen auch nicht immer ihre Se.neigungen.

Kommentar von "Ralf Dieter", 11.07.2017, 14:59 Uhr:

Die von manchen Kommentatoren erwähnten "links-grün-68er",scheinenja eine weit verbreitete Menschenart zu sein. In 19 Ländern gibt es jedenfalls die Homoehe. Da bin ich doch lieber links-grün-68er, als rechts-schwarz-17er. Zugegeben, "Ehe für alle" ist etwas unglücklich als Name gewählt. "Gleichstellung der Homo- Zur Hetenehe", hätte so manchen Block-Teilnehmer geistig nicht überfordert. Das Frau Merkel (trotz einer Aufklärung eines lesbischen Paares) mit nein stimmte, zeigt mirdass sie nicht eine Kanzlerin aller Deutschen sein möchte. Als Regierungschef/in darf man nicht discriminieren. Der SPD fehlte das Rückrat zu diesem Thema. Mindestens 30 mal hatten sie die Möglichkeit gehabt, eine Gleichstellung der "Homo- zur Hetenehe" zu erreichen. SPD, Linke & Grüne hatten die Mehrheit dafür. Kurz vor Ende der GroKo dann die Helden zu spielen, war nicht gerade Eindrucksvoll.

Kommentar von "Nautilus", 11.07.2017, 14:20 Uhr:

Ehe für alle. Prima Sache. Viele Mitbürger wollten schon lange ihr Haustür heiraten. Vielleicht halte ich auch bald um den Flügel meines Wellensittichs an...

Kommentar von "Miriam S", 09.07.2017, 21:29 Uhr:

Diese Gesetzesvorlage kann doch nur eine Legitimierung einer längst gelebten Realität sein. Damit erhalten Homos und Lesben dieselben Rechte wie Heteros ; das war längst fällig. schäbiges Nebenprodukt: Der Staat behält die Kontrolle und deshalb wird er das Gesetz abnicken; nicht aus Überzeugung und die Aufhebung des Fraktionszwang ist, obwohl verfassungswidrig, für Merkel ein Mittel sich "großzügig" zu zeigen, weil sie längst schon hinter den Kulissen um ihre Mehrheit weiß und um noch ein bischen drauf zu drücken zeigt sie in der Öffentlichkeit, dass sie die rote Karte in der Urne versenkt.

Kommentar von "Kaffeetrinker", 07.07.2017, 06:49 Uhr:

...@Erika Hellmann"... zu Punkt 1: Mutter heiraten? Schon mal was von Inzest gehört??? zu Punkt 2: Hund heiraten? Hä? Es geht um Frau/Mann, Mann/Mann, Frau/Frau!!! zu Punkt 3: zur Ehe mit Kindern? erlaubten Sex mit Kindern? Schon mal Gesetze nachgelesen? ---------- Trotzdem, wünsche ich Ihnen viel Spaß mit Ihrem Hund. Bin ein netter, sozial eingestellter Mensch und für die Anerkennung und Gleichstellung von Frau/Mann, Mann/Mann, Frau/Frau.

Kommentar von "Erika Hellmann", 06.07.2017, 13:53 Uhr:

Ich weiß nicht, was gerade ich da für Leute kenne........... Die sind alle gegen diese Eheschließung von Mann-Mann, Frau-Frau. Mich hat auch noch niemand um meine Meinung gefragt. Da kann ich meine Mutter heiraten, bekomme dann die Witwenrente, denn ich bin gleichberechtigte Ehefrau meiner Mutter. Ich würde auch gern meinen Hund heiraten (Ehe für alle). Das wirklich Gefährliche ist ja nur, daß es das Einfalltor zur Ehe mit Kindern kommt bzw, zum erlaubten Sex mit diesen. Die Grünen haben schon einmal diese Kinderrechte gefordert, jetzt fallen sie durch die Hintertür wieder ein. Ach ja Peter Altmeier hat ja auch dafür gestimmt. Er hat so einen dicken Bauch und ist gewiß schwanger.

Kommentar von "Daniel K", 04.07.2017, 13:43 Uhr:

Berger M, Exhibitionismus ist ein genereller Trend unsrer Zeit .. wenn du dich noch nicht "nackt" vor der Gesellschaft gezeigt hast, bist du ein Niemand und wer will schon ein solcher Niemand sein?

Kommentar von "Berger, M.", 03.07.2017, 11:27 Uhr:

Eine Homose.ualität, eine geschlechtliche Zuneigung zum gleichen Geschlecht ist seit Menschengedenken natürlich. Zum Glück wurde diese Neigung immer nur in einer sehr kleinen Minderheit gelebt. Wäre es nicht so, so wäre die Menschheit schon vor Millionen von Jahren ausgestorben. Was jedoch auffallend ist der in den letzten Jahrzehnten, meiner Meinung nach "krankhafte" Drang sich anderen Menschen als Zugehöriger dieser Lebensart zu zeigen. Der deutlicher Drang zum Vorzeigen ist von vielen Homos.uellen schon mit der (Noch)Krankheit Exhibitionismus vergleichbar. An diesem Vorzeigedrang trägt die links-grün-68er Ideologie einen erheblichen Anteil von Verantwortung. Früher lebten die Menschen mit dieser Neigung in Frieden gut integriert in der Gesellschaft. Erst nach Anwachsen der vorgenannten Ideologie wurden diese Menschen regelrecht benutzt, um nicht die Menschen sondern die Ideologie in den Vordergrund zu stellen weil sie angeblich Minderheiten schützen würde.

Kommentar von "kleiner Yeti", 02.07.2017, 12:53 Uhr:

Wenn ich schon "links-grün-alt-68er" lese und sehe, wann die beiden Kommentare geschrieben wurden, denke ich, dass auf irgendeinem rechten blog der Beitrag geteilt wurde. Ich frage mich nur, warum diese Menschen immer noch die "Lügenpresse" gucken, wenn sie das doch so verabscheuen ;) Solange ihr von solchen Leuten Widerspruch bekommt, kann ich nur sagen: Weiter so! :D PS: @ Hans Holtz: Tja, wir leben glücklicherweise nicht in einem Gottesstaat, in dem religiöse Fanatiker bestimmen, sondern wo Staat und Religion eigentlich getrennt sind. Und ab und an scheinen dann auch Humanismus und Menschenrechte durch. Auch wenn Leute wie "M." und "A.B." denken, sie würden mit ihrem Geschwurbel die Mehrheit stellen (was sie nicht tun, auch wenn sie im Netz immer am lautesten posaunen).

Kommentar von "Berger", 02.07.2017, 11:12 Uhr:

Seit Menschengedenken gibt es Ehen oder so etwas wie in der bisherigen Auffassung einer Ehe, eine Ehe zwischen Mann und Frau. Eine Ehe ist bisher eine grundsätzliche Verbindung um eine Familie zu sein. Um eine Familie zu gründen sollte ein Mann und eine Frau ein Kind zeugen und aufziehen. So etwas verschieden-geschlechtliches gibt es seit Erdbestehen, nach Weiterentwicklung von gleichgeschlechtlichen Zellteilungen in der gesamten Natur. Eine eheähnliche Verbindung zwischen Homose.uellen kann nur eine Partnerschaft zwischen zwei Menschen sein. Seit diese links-grün-68er ideologisch abhängigen Veränderer der bisherigen Ordnungen gibt wird fast alles auf den Kopf gestellt. Sie glauben in ihrer vollmündigen Selbstüberschätzung die guten, die besseren Menschen zu sein. Im Rückblick ihrer Entstehung erkennt man dass aus diesen Reihen eine vergleichbar große Zahl von schwach denkenden Ideologischen Nachläufern entstanden ist wie bei den Nationalsozialisten. Es zählt nur ihre Ideologie.

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