Die Grünen am Ende?

Georg Restle am 27.09.2013

Die Grünen am Ende?

Von Georg Restle

Nun sind sie alle weg: Die Claudia, der Jürgen, die Renate, und wer da noch alles folgen mag. Es war ein nicht wirklich freiwilliger Abschied von der Macht - eher das logische Ende eines verkorksten Wahlkampfes, bei dem niemand so richtig wusste, warum er überhaupt Grün wählen sollte, nicht mal die Stammwähler. Und wer sich das neue Personaltableau der Grünen anschaut, muss befürchten, dass die Spitze der Partei (wieder einmal) die falschen Schlüsse zieht aus dem miesen Wahlergebnis.

Renate Künast, Claudia Roth und Jürgen Trittin treten zurück

Renate Künast, Claudia Roth und Jürgen Trittin treten zurück

Katrin G.E. und Cem Özdemir sollen die Partei jetzt aus der Krise in die Mitte führen - dorthin, wo sich Union und SPD die Wähler streitig machen. Der grüne Oberschwabe Kretschmann hat die Richtung vorgegeben: Zwischen SPD und Linke sei kein Platz für die Grünen. Eine neue grüne Partei der Mitte also? Daran ist Vieles falsch:

1.) Die Wähler der Grünen sind im Kern eher links der Mitte. Die Ablehnung der grünen Steuerpläne war keine Absage an einen "Linksruck" der Partei, sondern eine Absage an eine Politik, die mittlere Einkommen überproportional stark belastet und Spitzeneinkommen zu sehr geschont hat.

2.) Wer den Wahlerfolg der Grünen in Baden-Württemberg als Beweis für eine erfolgreiche Strategie der Mitte hält, vergisst, dass es vor allem Fukushima und Stuttgart 21 waren, die die Grünen in Stuttgart an die Macht gespült hatten. Es war ihr umweltpolitisches Profil, das ihnen im Ländle zum Sieg verholfen hat. Ein Profil, das im Bundestagswahlkampf kaum zu erkennen war.

3.) Die Grünen sind nicht abgestraft worden, weil sie zu links waren, sondern weil sie ihr libertäres Profil verloren haben. Dabei war der Veggie-Day nur eine Fußnote. Schlimmer war, dass sie zum NSA-Skandal nicht wirklich etwas zu sagen hatten. Von oberlehrerhaften Spitzenkandidaten ganz zu schweigen.

Fazit: Wenn die Grünen Erfolg haben wollen, müssen sie sich als Gegenentwurf zu den großen Parteien positionieren, inhaltlich wie personell. Nicht als bestmöglicher Kompromiss zwischen den "Lagern". Und schon gar nicht als Juniorpartner in einer schwarz-grünen Koalition. Das wäre dann ganz sicher ihr Ende.

Georg Restle

Stand: 27.09.2013, 18:50

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78 Kommentare

Neuester Kommentar von "P.M.", 18.07.2017, 14:04 Uhr:

Nein, die Grünen sind noch nicht am Ende. Sie haben ihr Ziel, die Auflösung Deutschlands noch nicht erreicht. Die Ideologie "Links-Grün-68er" wird parteiübergreifend - auch über die CDU, heute durch Merkel - die Ideen der "Urgrünen" weiter verfolgen. Insbesondere mit Hilfe der links-grünen Meinungsmacher in den Medien. Die Internationalisierung unseres Landes schreitet durch Merkelsche Grenzöffnung voran. Die Atomkraft wurde in Verbannung gestellt. Die Kohlekraftwerke und die Gaskraftwerke werden folgen. Dieselmotoren werden verbannt. Die Uridee der Grünen dass unser Land durch Zuzug von Ausländern von innen heraus aufgelöst werden kann folgt mit Forderungen nach Wahlrecht der Ausländer. Zunehmend stärker versuchen die Meinungsmacher dem Volk zu erzählen dass Länder wie Bayern usw. sich aus dem Bund herauslösen möchten. Die endliche Auflösung erfolgt scheinbar durch Wandlung in einer Kleinstaaterei unter Herrschaft der EU. Deutschland stirbt langsam aber stirbt.

Kommentar von "Frauenquote", 11.07.2017, 23:08 Uhr:

Die links-grüne Ideologie ist eine denkwürdige Ideologie. Da wollen deren Ideologen über Jahre eine Gleichheit zwischen Frau und Mann schaffen, drängen immer wieder auf eine Quotenregelung und selbst? Die Journalisten und Politiker* in unserem Land sind inzwischen fast zu einhundert Prozent Anhänger der links-grün-68er Ideologie, führen wöchentlich durch Talksendungen und in keiner Talksendung sorgen sie für einen gleichen Anzahlstand von Mann und Frau. * (Politiker: Parteiübergreifend hat sich die links-grün-68er Ideologie in unserem Land gefestigt, nicht nur bei der grünen Partei. Zum Beispiel auch in den Regierungsparteien geben die Ideen der links-grün-68er Ideologie die Richtung an. Wir sehen es deutlich an der politisch gewollten Abschaltung von Kernkraftwerken, das Vorhaben auch die Kohlekraftwerke abzuschalten, den millionenfachen Zuzug von Menschen arabischer Kulturen ohne Auflagen sowie Regelungen in unser Land zu lassen, und so weiter.)

Kommentar von "G.G.", 10.07.2017, 17:33 Uhr:

Es mag sein dass die grüne Partei stimmenmäßig rückläufig ist doch ihre über Jahrzehnte geübte Politik wird zunehmend stärker im Land vertreten. Ob es die Atompolitik, die Politik gegen Industrie, die Politik gegen Kohlekraftwerke, die autofeindliche Politik, die Politik für Schwule und Lesben, die Frauenquote, die Politik für einen massiven Zuzug von Ausländer oder nun die Polik für das Wahlrecht für Ausländer ist. As brauchen wir noch die grüne Partei wenn deren Politik mit Freude die anderen Parteien übernommen haben.

Kommentar von "L.B.", 10.07.2017, 17:27 Uhr:

Insbesondere die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten sind zum Parteiorganisation der grünen Partei mutiert. Offenbar sind in den Fühungsetagen alle verantwortliche Positionen ausgetauscht worden welche nicht der links-grün-68er Ideologie zugehörig sind. Es werden in den Rundfunkanstalten in propagandistischer Weise nur noch politische Ideen und Programme der Grünen in der Öffentlichkeit verbreitet. So wie nun wieder der Einsatz und und Kampf für das Wahlrecht von Ausländern. Warum ein Wahlrecht für Ausländer wenn fast jeder Ausländer im Land doch eine Möglichkeit hat die Deutscher zu werden in dem er die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt. Kaum ein anderes Land der Erde ist in dieser Weise gleich großzügig wie Deutschland. Zusätzlich können diese Neudeutschen auch noch ihre frühere Staatszugehörigkeit behalten um spezielle persönlich Vergünstigungen zu nutzen.

Kommentar von "Mark", 10.07.2017, 17:17 Uhr:

Ein Bekannter grüner Politiker sagte laut Internetaussage vor Jahren in etwa wie: "Wir müssen sehr viele Ausländer nach Deutschland holen sowie folgend dann für deren Wahlrecht kämpfen, und wenn wir das erreicht haben dann haben wir die Möglichkeit Deutschland zu verändern". Diese oder ähnliche Deutschland gegenüber feindliche Aussagen lassen sich über Jahre wie ein Programmbuch lesen. Nun haben die Grünen mit Hilfe der CDU-Kanzlerin und ihrer grünenfreundlichen Politik geschafft dass Millionen Ausländer aus dem arabischen und afrikanischen Raum zusätzlich nach Deutschland kamen, und kommen werden. Nun folgt der nächste Akt, ARD-Monitor macht propagandistische Werbung für das Wahlrecht der hier lebenden Ausländer. Der nächste Akt wird vermutlich sein dass aus Deutschland eine multinationale links-grün-68er Diktatur entstehen wird und deutschstämmige im Land gleich diskriminiert werden wie russischstämmige in der Ukraine. Nun geht es denkbar an unsere Verfassung, das Grundgesetz.

Kommentar von "Jan", 08.07.2017, 14:14 Uhr:

Bei den inländischen Straßenschläger der G20-Demonstrationen werden fast einhundert Prozent ideologisch zu den Links-grün-68er gehörig sein. Die jungen Männer welche wie Halba..en auf dem Baugerüst turnten und versuchten das Gerüst zu stürzen, welche mit Benzinflaschen, Steine und Eisenstangen Polizisten bewarfen, welche Geschäfte und eine Bank plünderten, welche Autos, Reifen und Mülltonnen anzündeten gehören mit Sicherheit nicht zu den Wählern der CSU. Auch dass es Wähler der AfD sind ist sehr unwahrscheinlich, die wollen Deutschland erhalten und nicht zerstören.

Kommentar von "M.", 02.07.2017, 14:31 Uhr:

Über A.H. wird immer behauptet dass er das was er mit Deutschland zukünftig vor hatte schon in seinem Buch verfasste; und es auch so ähnlich gekommen ist. Eine gewisse Vorrausssagung. Einige bekannte grüne, heute teils noch in Funktion befindliche Politiker, haben sich in Aussagen extrem feindlich gegenüber ausgedrückt. Viele dieser Aussagen / Zitate sind im Internet nachzulesen und da sie teils nie widerrufen wurden als wahre Aussagen anzunehmen sind. Wenn sich nun die schriftlichen Aussagen von A.H. bewahrheitet haben so kann vermutet werden dass sich grüne Ideologen nicht mit in den in der Vergangenheit ausgesprochenen Aussagen zufrieden geben werden sondern fleißig daran arbeiten ihre Ziele zu verwirklichen. So stellt sich die Frage ob der Landesname "Deutschland" noch lange erhalten bleibt. Irgendwann ist alles was mit "deutsch" zu verbinden ist verschwunden. So auch der scheinbar bei einigen Grünen gehasste Landesname, in dem "deutsch" geschrieben steht.

Kommentar von "N.M.", 02.07.2017, 13:59 Uhr:

Die Grünen sind wahrscheinlich schwindelig vor Freude. Sie sind ihrem Ziel bisherige Werte in Deutschland zu zerstören wieder einmal näher gekommen. Für ihre besonders gepflegte, gehätschelte Gruppe von Homose.uellen Menschen wurde eine "Ehe für alle" durchgesetzt. Ein Sieg für die links-grün-68er Ideologie und eine Niederlage für das kulturelle Zusammenleben im schönen Deutschland. Wenn man sich im Internet über "Deutschland gegenüber feindliche Zitate grüner Politiker" informiert dann wird eine Übersicht erkennbar was in Zukunft durch grüne Politiker auf uns zu kommt. Eine Umwandlung der mehrheitlich ethnisch deutschen Bevölkerung im Land zur Minderheit im Land. In glücklichem Ausdruck wird zunehmend häufiger darüber berichtet dass die Zehnmillionengrenze von Ausländer im Land inzwischen überschritten ist. Deutschland wird internationalisiert. Ethnisch Deutsche werden vermutlich zukünftig wie die Ureinwohner in den USA, die Indianer, nur noch in Reservaten leben dürfen.

Kommentar von "Becker, K.", 02.07.2017, 12:47 Uhr:

Jeder der sich in der Wahl für die grüne Partei entscheidet möchte sollte sich zuerst mal über die Vergangenheit dieser dazugehörigen links-grün-68er Ideologie informieren. Es ist denkwürdig dass fast jeder im Land die Partei "Die Linke" mit der SED und die "AfD" mit den Nationalsozialisten in Verbindung bringt, bei den Grünen jedoch deren Vergangenheit, deren sinnbildliche Eltern in Nebel lässt. Die ideologischen Väter der heutigen grünen Partei, überhaupt der links-grün-68er Ideologie waren keine Engel, keine Gutmenschen im wahren Sinne. Es waren linksextremistische, radikalisierende Randgruppen in unserer Gesellschaft deren tragende Struktur war darauf ausgerichtet unsere Staatsordnung, unsere über Jahrhunderte gewachsene Kultur zu zerstören. Es waren keine "Jugendsünden' was damals praktiziert wurde. Menschenleben schien bei vielen Anhängern dieser extremistischen Gruppen keinen besonderen Stellenwert zu haben, insbesondere bei einer Abspaltungsgruppe nicht, der RAF.

Kommentar von "B.L.", 27.06.2017, 23:16 Uhr:

Der frühere SPD-Politiker Sarrazin hat recht, Deutschland schafft sich ab. Nun wird ein Politiker abgemahnt weil er öffentlich gesagt hat "Deutschland gehört den Deutschen". Angeblich würde diese Aussage zu nahe von Aussagen der NPD liegen. Wenn Deutschland nicht den Deutschen gehört, wem gehört die Nation Deutschland dann? Sind wir dann überhaupt noch eine deutsche Nation oder sind wir so etwas wie ein Niemandsland, etwa wie ein internationaler Flughafen mit einer multi-kulturellen Menschenansammlung. Warum haben wir ein Grundgesetz und für wen gilt dieses? Im Grundgesetz wird doch vielfach von Deutschland geschrieben, auch teils darüber was Deutsche und was Ausländer dürfen. So zum Beispiel wird bei der freien Wohnortbestimmung nur von Deutschen geschrieben. Indirekt kann somit der Wohnort von Ausländern begrenzt werden, so wie es zum Beispiel im Fall von Asylanten praktiziert wird. Grüne am Ende? Die links-grün-68er Ideologie steht erst am Anfang ihrer Entfaltung.

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