Mittel für Integration gefordert

Offener Brief aus Lippe

Mittel für Integration gefordert

Der lippische Landrat Axel Lehmann und die Bürgermeister des Kreises fordern in einem gemeinsamen Brief Land und Bund auf, die Kosten für die Integration der Flüchlinge zu übernehmen. Die Kommunen seien am Limit, erklärte Axel Lehmann am Abend in Detmold.

Die Verwaltungschefs von diversen Kommunen äußern sich in einem offenen Brief zu ihren Problemen mit den Kosten für die Integration von Menschen auf der Flucht.

Am Limit

Lippes Landrat Axel Lehmann brachte die Sorgen im Gespräch mit dem WDR auf den Punkt. Er sagte: "Wir müssen die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive hier in Arbeit integrieren. Das ist nicht für umsonst zu haben. Das kostet Geld. Das kostet vor allen Dingen auch kommunales Geld. Die Städte und Gemeinden und der Kreis sind aber finanziell am Limit."

Mehr Hilfe

Das ganze Thema sei eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe". Lehmann und die lippischen Bürgermeister fordern daher finanzielle Unterstützung von Bund und Land. Allein der Kreis Lippe rechnet für dieses Jahr mit Mehrkosten von 4,4 Millionen Euro für die Flüchtlingsintegration.

Stand: 21.01.2016, 09:54