"Ende Gelände" - Klimaproteste in Garzweiler

"Ende Gelände" - Klimaproteste in Garzweiler

Braunkohle-Gegner haben den Betrieb im Tagebau Garzweiler bei Erkelenz gestört. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Umweltaktivisten. Die Geschehnisse vom Samstag in Bildern.

Braunkohle-Gegner laufen durch den Braunkohletagebau Garzweiler der RWE in Erkelenz

Am frühen Samstagvormittag (15.08.2015) erreichte eine Gruppe von Umweltaktivisten den Braunkohle-Tagebau Garzweiler bei Erkelenz. Motto der Proteste: "Ende Gelände". Die Tagebau-Gegner kamen der Polizei zufolge von einem Klimacamp nahe Erkelenz-Holzweiler. Laut Veranstalter waren es 1.500, nach Polizeiangaben 500.

Am frühen Samstagvormittag (15.08.2015) erreichte eine Gruppe von Umweltaktivisten den Braunkohle-Tagebau Garzweiler bei Erkelenz. Motto der Proteste: "Ende Gelände". Die Tagebau-Gegner kamen der Polizei zufolge von einem Klimacamp nahe Erkelenz-Holzweiler. Laut Veranstalter waren es 1.500, nach Polizeiangaben 500.

Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Die Beamten setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Umweltaktivisten wurden eingekesselt.

Die Protestaktion sollte nach Veranstalterangaben mit "zivilem Ungehorsam" für eine Abkehr von der klimaschädlichen Braunkohle werben. Der Kohlekonzern RWE sieht in der Demo Hausfriedensbruch.

Demonstranten besetzten einen Tagebau-Bagger. RWE stellte deshalb den Betrieb aus Sicherheitsgründen ein.

Nach der Aktion auf dem Gelände von RWE zogen die Aktivisten weiter zu einer Demonstration.

Der Weg führte sie durch Immerath. Der Ort soll in Kürze dem Tagebau weichen.

Demonstranten ruhten sich vor der Dorfkirche aus. Dazu schallten Technoklänge durchs das Örtchen.

Auch die Bundesregierung wurde von den Aktivisten zum Handeln aufgefordert.

Auch viele Familien nahmen an der Demo für den Klimaschutz teil.

Stand: 15.08.2015, 15:15 Uhr